Zu Besuch bei der Spedition Eckhardt in Korntal-Münchingen

Im Rahmen meiner Firmenbesuche im Wahlkreis 13 kam kam ich gemeinsam mit dem FDP- Bundestagsabgeordneten Dr. Florian Toncar in das Logistik-Unternehmen Walter Eckhardt in Korntal-Münchingen.

 

Das 1987 gegründete Familienunternehmen hat seit knapp zwei Jahren seinen Sitz in Korntal-Münchingen. Da der Betrieb immer mehr gewachsen ist, musste ein neuer Standort gesucht werden. Platz gab es im Gewerbegebiet des Stadtteils Münchingen.

 

 

Wir waren beeindruckt von den großen Verschieberegalen und der modernen Logistik. Besonders interessierte mich der Stand der Weiterbildung und die Ausbildung von Kraftfahrern. „Es ist schwierig, geeignetes Personal zu finden, zumal die Sprachbarriere eine große Rolle spielt“, so der Gesellschafter Marc Eckhardt. Ich weiß aus eigener beruflicher Erfahrung, dass dieses Problem in der Logistik-Branche weit verbreitet ist.

Wirtschaft und Bildung in der Pandemie

Bei meinem zweiten Besuch bei Prof. Stefan Mecheels, CEO der Hohenstein Institute in Bönnigheim, wurde ich von dem Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg MdB (FDP) begleitet. Brandenburg ist Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Leider konnte pandemiebedingt kein Rundgang durch die Institute stattfinden. Prof. Stefan Mecheels erkundigte sich bei mir, wie der Wahlkampf im Lockdown denn sei, worauf ich ihm sagte, dass ich bewusst Abstand halte zu ausschließlich digitalen Veranstaltungen, weil mir das persönliche Gespräch lieber ist.

Die Hohenstein Institute sind als mittelständisches Forschungsunternehmen weltweit tätig. Großes Potential sieht darin der Forschungspolitiker Brandenburg: „Die deutsche Forschungsförderung ist viel zu einseitig auf große Forschungsgesellschaften ausgerichtet. Dabei fallen kleine, oft dynamischere Akteure durch das Raster.“ Um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Anwendung zu bringen, solle die Bundesregierung Kooperationen zwischen Hochschulen und mittelständischen Unternehmen viel gezielter fördern. Um Arbeitsplätze in der Region zu erhalten, sei im weltweiten Wettbewerb auch der Abbau bürokratischer Hürden und hoher Steuerlasten wichtig.

Ich fragte nach den verschiedenen Ausbildungsberufen bei den Hohenstein-Instituten. Die Stärkung des beruflichen Bildungssystems liegt mir sehr am Herzen, da ich in einem großen Unternehmen für die Bereiche Ausbildung und Fortbildung zuständig und bundesweit tätig bin. Ich gehe auch zur Nachwuchsgewinnung in Schulen, um das Berufsbild des Kraftfahrers vorzustellen: „Um unsere duale Ausbildung beneiden uns viele Länder und informieren sich bei uns.“ Bei den Freien Demokraten engagiere ich mich mit meiner „Politik für den Menschen“ – so auch an der Parteibasis als langjähriger Vorsitzender des FDP Ortsverbandes. Wir waren uns einig, dass heute zu wenige Politiker die Lebenswirklichkeit der Bürger durch eigene berufliche Erfahrung kennen. „Vor allem sitzen in allen Gremien von den Kommunalen bis in den Landtag und Bundestag zu wenige Unternehmer und Wirtschaftsfachleute“, ergänzte Mecheels.

Die Hohenstein Institute, ein Familienbetrieb in 3. Generation, sind akkreditiertes Prüflabor und Forschungsdienstleister. Sie fertigen textiltechnologische und chemische Prüfungen nach Standards an, zertifizieren gewerbliche Textilpflege, prüfen und entwickeln Passform von Bekleidung in 3D-Technik, erledigen Schadstoffprüfungen mit Umweltmanagement, um nur einige der Bereiche des breitgefächerten Leistungsspektrums zu nennen. Mittlerweile sind etwa 1000 Mitarbeiter weltweit in allen bedeutenden Produktions- und Einkaufsregionen für Textilien tätig.

Dr. Brandenburg und ich teilten mit Prof. Mecheels die Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland, der durch die teilweise existenzgefährdeten Rückgänge und Insolvenzen bei großen und kleineren Unternehmen sowie Selbstständigen großen Umbrüchen ausgesetzt ist. Der Firma Hohenstein Institute wünschten wir alles Gute für ein Durchstehen der Pandemie und beim anstehenden bereits vorbereiteten Generationenwechsel. 

Gerlingen: Digitalisierung der Schulen auf gutem Weg

Am Samstag war ich zusammen mit unserem Landesvorsitzenden Michael Theurer, MdB, in Gerlingen. Dort wollten wir uns ein Bild vom Stand der Digitalisierung der Schulen machen. Begrüßt wurden wir von Lucas Weyrich, Mitglied der Jungen Liberalen, Annette Höhn-Thye, FDP-Gemeinderätin, sowie unserem Parteifreund Harald Melcher, der als Experte für die Umsetzung des DigitalPakts Schule bundesweit aktiv.

 

Annette Höhn-Thye, im Hauptberuf Freie Architektin, erläuterte uns bei einem Rundgang um das Gerlinger Schulzentrum den Um- und Neubau der Realschule.

 

Theurer stellte fest: „Die Gerlinger Schulen sind auf einem guten Weg, was die Digitalisierung betrifft. Ich freue mich, dass die FDP-Ratsmitglieder dazu im Gemeinderat den Anstoß gegeben haben und ich wünsche der Stadt beim weiteren Ausbau viel Erfolg.“

 

Wir waren uns darin einig, dass die Digitalisierung der Schulen nicht in allen Gemeinden in Baden-Württemberg so gut läuft wie in Gerlingen. Der derzeitige Digitalisierungsschub und die dafür insbesondere vom Bund bereitgestellten Mittel wurden zwar einhellig begrüßt.

 

Kritisiert wurden aber insbesondere das unnötig zeitraubende Verfahren für die Schulen: Sie müssen in Baden-Württemberg den wohl aufwändigsten sogenannten Medienentwicklungsplan bundesweit erarbeiten. Die technische Unterstützung der Schulen ist mangelhaft und ein Förderprogramm des Bundes dazu geht gerade erst in die Umsetzung. Die neueste Fördermaßnahme betrifft Endgeräte (Tablets, Notebooks) für Lehrkräfte und stellt Schulen und Schulträger in der Umsetzung vor weitere Probleme, denn alle Geräte müssen in das jeweilige digitale Gesamtsystem der Schule eingebunden werden. In Gerlingen werden diese Themen schon aktiv bearbeitet und das mit Erfolg: Mit heute schon über 500 Endgeräten ist die „Schul-IT“ das größte digitale System, das die Stadt als Träger betreibt. Und es wird bis zum Jahresende noch weiter wachsen.

 

 

Wir als FDP werden uns weiterhin für eine zeitgemäße und pädagogisch begründete Digitalisierung der Schulen einsetzen, für eine Verbesserung der Lehrkräftefortbildung zur Digitalisierung, die schnelle und wirkungsvolle Entwicklung von digitalen Lernmedien und Lernumgebungen und ein nachhaltiges digitales Gesamtkonzept für unsere Schulen.

Sachsenheim: Wann wird der Bahnhof endlich barrierefrei?

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung, FDP, habe ich mir den Bahnhof in Sachsenheim angesehen. Wir gingen damit Hinweisen aus der Bevölkerung nach, dass der barrierefreie Ausbau für diesen wichtigen Pendler-Bahnhof dringend erforderlich ist.

Eine einzige Treppe führt auf die beiden Bahngleise, kein Fahrstuhl, nicht einmal eine Schiene für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder ist vorhanden.

Christian Jung ist verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, und er unterstützt meine Forderung einen Fahrstuhl dringend nachzurüsten, der zudem von der Tiefpassage her relativ einfach einzubauen ist. Zu den historischen Holzgeländern sagte Jung: „Es kann sein, dass hier besondere Rücksichtnahme auf den Denkmalschutz erforderlich ist, aber dies darf nicht bedeuten, dass der Bahnhof für Teile der Bevölkerung unerreichbar ist.“

Ich bin der Meinung „wenn wir wollen, dass mehr Menschen den öffentlichen Verkehr nutzen, muss hier dringend nachgerüstet werden.“

Ebenso wichtig ist für Sachsenheim -aber auch für die Haltestellen Ellental und Sersheim - die Verlängerung der S 5. Erst mit einem dichten Verkehrstakt wird es für die Pendler attraktiver, vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr zu wechseln. Dann ist der Fahrplan für die meisten Nutzer nicht mehr so wichtig, denn die nächste Bahn fährt ja spätestens in einer Viertelstunde. Nur mit einer engen Taktung wird der öffentliche Nahverkehr attraktiver für neue Zielgruppen.

 

Wichtig ist mir dabei, die Verbindung über die Schnellbahntrasse nach Stuttgart nicht zu schwächen. „Eine Verlängerung der S-Bahn bis Mühlacker darf nicht zu Einschränkungen auf der Direktverbindung zwischen Vaihingen und Stuttgart führen. Wir brauchen beide Verbindungen, um den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver zu gestalten und möglichst viele Pendler zum Umsteigen zu bewegen.“

Besuch im Gärtnereibetrieb Stellmacher, Korntal-Münchingen

In Rahmen des Wahlkampfs besuche ich auch mittelständische, kleine Unternehmen und Familienbetriebe. In dieser Woche war ich mit dem FDP Abgeordneten Rudi Fischer in Korntal-Münchingen bei der Gärtnerei Stellmacher.

 

Mir ist es wichtig, die Sorgen und Nöte der Unternehmer aus erster Hand zu hören. Egal wo im Wahlkreis ich unterwegs bin, die Fragen sind immer die gleichen: „Wie geht es weiter? Wann dürfen wir öffnen? Helfen Sie uns!“

 

Rudi Fischer erklärte dazu: „Die FDP hat keine Mehrheiten im Landtag. Wir bringen immer wieder Anträge ein, leider ohne Erfolg. In den letzten Tagen hat die FDP- Fraktion ihren 7-Stufen-Plan zur Abstimmung im Landtag vorgelegt - keine Mehrheit, abgespeckt auf 5 Stufen - keine Mehrheit, nicht einmal auf 3 Stufen konnten sich die Abgeordneten verständigen.  

 

Hier in der Gärtnerei Stellmacher sind die Gewächshäuser voll mit Pflanzen, die längst schon hätten verkauft werden müssen. „Wir schauen zu, wie unsere Ware vergammelt“, so Stellmacher.

 

 

Die Verzweiflung, nicht nur in Korntal-Münchingen, sondern im gesamten Wahlkreis, ist groß. Die Unternehmer haben das Vertrauen in die Politik verloren und kommen sich vollkommen verlassen vor. Wir brauchen jetzt sofort eine Perspektive, einen Plan, der schon längst überfällig ist. Dafür setze ich mich ein, ich verstehe die Sorgen gut, denn ich bin selbst in einem mittelständischen Unternehmen tätig. 

Lichternstern-Gymnasium Sachsenheim: Schulleben in der Pandemie

Das Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim ist eine besondere Schule, die ich gemeinsam mit dem bildungspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, besuchte, wo wir uns mit Schulleiter OStD Reinhart Gronbach austauschten. Das Ganztagsgymnasium beginnt ab Klasse 5 und hat als weiteren Zweig das Aufbaugymnasium für Mädchen ab Klasse 11 mit den Schulabschlüssen Fachhochschulreife oder Abitur. Es ist eine christlich fundierte, weltoffene Schule mit diakonisch-sozialen Projekten.

Einzelne Klassen waren an diesem Tag mit Maske zur iPad-Übergabe gekommen und holten sich dabei die Halbjahresinformationen ab. Schulleiter Gronbach erklärte, dass zwar seit einem Jahr keine außerunterrichtlichen Veranstaltungen, Konzerte, Fahrten und ä. organisiert werden müssten. „Jede der ständig wechselnden Vorschriften müssen nun für den Schulbetrieb völlig neu organisiert werden, was mit viel Aufwand verbunden ist.“ Dr. Timm Kern meinte dazu, dass diese großen Anstrengungen für den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler sehr wohl von den Eltern und der Gesellschaft honoriert würden; es gebe mehr Wertschätzung für den Lehrerberuf.

Mit berechtigtem Stolz führte Schulleiter Gronbach die Gäste durch die Schule, um ihnen die fortschrittliche Digitalisierung zu zeigen. Das Gymnasium der „Schulstiftung der evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg“ war bereits vor der Pandemie mit Endgeräten und der Software MS Teams gut ausgestattet. Der digitale Unterricht ist nicht so störungsanfällig wie an anderen Schulen, da jeder Schüler bereits vor der Pandemie Zugangsdaten bei Microsoft hatte. Dabei gibt es auch an dieser Schule nur einen Ehrenamtlichen als IT-Betreuer. Zuständig sind ansonsten für die Vernetzung und Ausstattung auch hier Lehrkräfte zusätzlich zu ihren Lehraufträgen. „Ein Mitarbeiter wäre für jede größere Schule nötig“, war meine Anregung “die Stadt Vaihingen z.B. hat kürzlich einen Mitarbeiter für alle 15 Schulen eingestellt“.

Beim Rundgang erlebten wir mehrere Formen des Unterrichts: ein Klassenzimmer für Fernlernunterricht durch Lehrer der Risikogruppe, die von zuhause aus digitalen Unterricht erteilen oder ein Klassenzimmer, in dem der Lehrer mit vielen Möglichkeiten die Schüler zuhause unterrichten kann. Im „Raum der Stille“ werden im Livestream Elternabende durchgeführt und Präsentationen der Schule gezeigt, Fragen können dazu schriftlich im Chat gestellt werden. Für die digitalen kollegialen Lehrersprechstunde und Meetings hat zu Beginn des Schuljahres September 2020 jede Lehrkraft ein i-Pad erhalten. Damit können sich Lehrkräfte auch untereinander austauschen.

„Es sind tolle Zustände, wie das an jeder Schule sein sollte“, sagte dazu der Landtagsabgeordnete Dr. Timm Kern. „Das Aufholen von Defiziten bei der Digitalisierung ist eine gesamtstaatliche Daueraufgabe, für die wir einen Digitalpakt II zwischen Bund, Ländern und Kommunen brauchen. Für die Hard- und Software brauchen die Schulen eine Positivliste mit datenschutz- und datensicherheitskonformen Anwendungen.“ Ein besonderes Erlebnis war eine Unterrichtsstunde mit acht Schülern der Jahrgangsstufen 1 und 2, live moderiert und organisiert durch den stellvertretenden Schulleiter Helmut Winkler. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde forderte ich die Schülerinnen und Schüler auf, ihre Fragen an den Gast aus dem Landtag zu stellen. Diese erwiesen sich dabei als sehr gut informiert, auch bei Themen der europäischen Ebene, sehr interessiert und geübt im Diskutieren.

Ihre wichtigsten Themen betrafen die Corona-Pandemie, ihre Bekämpfung und die Auswirkungen: Impfstrategien, Testen und vor allem die Folgen für das bevorstehende Abitur. „Wie kann die Chancengleichheit im Abitur gewährleistet werden, bei Home-Schooling und unterschiedlichen Richtlinien in den verschiedenen Bundesländern?“ Dr. Timm Kern erklärte, dass trotz des Bildungsföderalismus die Kultusministerkonferenz mit einer neuen Vereinbarung Vergleichbarkeit schaffen wolle: „Mit einem Pool an Abiturthemen gleichen Niveaus, mit einer größeren Auswahl vor Ort soll den erschwerten Bedingungen Rechnung getragen werden. Baden-Württemberg bleibt beim zentralen Abitur.“

 

Hier wies ich auf unseren FDP-Vorschlag hin, dass es mit sinkenden Inzidenzzahlen einen Stufenplan für die Öffnung von Schulen geben müsse. „Mit Masken, Abstandsregeln, großen Räumen, Lüften und vor allem mit Teststrategien muss dies dann gelingen. Kinder und Jugendliche müssen das soziale Miteinander wieder erleben dürfen.“ Das Abschlussgespräch mit dem Schulleiterteam fand im Lerncafé statt, wo sich Schüler zum gemeinsamen Lernen und Entspannen treffen können.

Fessler Mühle: 625 Jahrfeier im Lockdown - Wann kommt der Stufenplan aus dem Stillstand?

Besuch mit Präsenten: Anlässlich der 625 Jahrfeier der Fessler-Mühle in Sersheim besuchte ich gemeinsam mit Dr. Marcel Klinge MdB u der Kreisvorsitzenden Viola Noack die Familie Fessler. Mit Maske und AHA Regeln erhielten wir eine Führung von Wolfgang und Tobias Fessler und besichtigten dabei wichtige Arbeits- und Berufszweige der weitläufigen Mühlenanlage.

Im Fitness–Studio, das 1976 das erste in der Region war, gibt es mehrere Trainingsräume mit Geräten unterschiedlicher Ausrichtung wie Cardio Fit – leider alles trotz Hygienemaßnahmen stillgelegt -, sowie ein Kurs- und Reiseangebot für die ca. 800 Mitglieder. Die restaurierte historische Mühle mit zwei Mahlsystemen wird vom Mühlbach Metter mit Energie versorgt. In der Destillerie reift der Whiskey mehrere Jahre in ausgesuchten Weinfässern von befreundeten Weinbauern aus der Region sowie aus der Partnergemeinde Sersheims, Canale in Piemont und von schottischen Destillerien.

So viele Geschäftszweige, so viele Qualifikationen, ein Feuerwerk von Ideen und Projekten hat Wolfgang Fessler in den vergangenen Jahrzehnten verwirklicht und ausgebaut. Sohn Tobias kann da bereits gut mithalten. Er ist auch Müllermeister, hat bereits zwei Meisterprüfungen, zwei Bachelor- und einen Masterabschluss, vieles berufsbegleitend, wie er zu Recht mit Stolz erklärt.

Bundespolitiker Klinge erkundigte sich nach einer Betriebsübergabe, die hier wohl problemlos ablaufen könne. Leider sei der Vorgang sehr kompliziert, war die Antwort. Viele Konzessionen für den Betrieb müssten bei verschiedenen Behörden einzeln für die Übernahme neu beantragt und genehmigt werden. Die unterschiedlichsten Vorschriften seien dabei zu berücksichtigen. „Der Abbau von überhandnehmender Bürokratie ist eine wichtige Forderung der Freien Demokraten“, stellte ich wie so oft schon fest.

 

Ein Lieblingskind von Wolfgang Fessler ist der „Beutelkasten“, ein gemütlicher Raum mit Bühne, in dem Kleinkunst und Feste stattfinden und in dem mit der Partnerstadt Canale gerne und ausgiebig gefeiert wird. Dreiviertel des Gesamtumsatzes sei seit Beginn der Pandemie weggebrochen, sagte uns Herr Fessler. Lediglich der Hofladen der Fessler Mühle mit seiner umfangreichen Produktpalette dürfte noch öffnen. Soforthilfe vom Bund gab es im 1. Lockdown und eine Abschlagzahlung seit November: „Dafür sind wir dankbar. Wir hoffen sehr, dass wir bald wieder mit unserem Hygienestandard öffnen und arbeiten dürfen“. Wir FDP Politiker sind uns darin einig, dass mittelständische Selbstständige mit so viel unternehmerischem Einsatz und stabilen Geschäften dringend einen Stufenplan aus dem Stillstand der Pandemie brauchen.

Roland Zitzmann unterstützt Forderung des Hausärzteverbands nach Sonderfonds für die Digitalisierung

In einer Online-Sprechstunde des Hausärzteverbands Baden-Württemberg für den Bezirk Nordwürttemberg hatte ich Gelegenheit, mich über die Sorgen und Zukunftsfragen der Hausärzte zu informieren.

Herr Dr. Jürgen de Laporte, Hausarzt, Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Baden-Württemberg und Bezirksvorsitzender, nannte zehn Forderungen zur Stärkung und Sicherung der hausärztlichen Versorgung, um die Hausarztpraxis auf eine komplexe Zukunft vorzubereiten. Dazu zählen mehr hausärztliche Mitsprache bei aktuellen Themen, Unterstützung bei der digitalen Infrastruktur, mehr Telemedizin aber auch die Förderung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung.

Mich interessiert, ob die neuen Hausärzte von der Ausbildung her die ganzheitliche Versorgung vor Ort sicherstellen können. „Hausärzte sind die Zehn-Kämpfer der Medizin“, erläuterte Dr. Jürgen Herbers, ebenfalls Hausarzt und Fortbildungsbeauftragter im Vorstand des Hausärzteverbands Baden-Württemberg. Durch die fünfjährige Ausbildungszeit in der Klinik und bei einem Hausarzt sei sichergestellt, dass auch die nächste Generation der Hausärzte die ganzheitliche Versorgung gewährleisten kann.

 

Ich sicherte dem Hausärzteverband bei der Forderung nach einem Sonderfonds für die Digitalisierung meine Unterstützung zu: „Wir müssen die Hausärzte dabei unterstützen, auch weiterhin eine moderne und flächendeckende medizinische Versorgung in Baden-Württemberg zu gewährleisten. Dies bietet den Bürgern des Landes Sicherheit – wo auch immer sie wohnen.“

Forstwirtschaftliche Nutzung gut für die Umwelt

Meine Gemeinde- und Stadtteiltour führte mich dieses Mal nach Heimerdingen zu Ortsvorsteher Bernhard Arzt. Begleitet wurde er dabei vom FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Hoffmann, Zweitkandidat Patrick Maier sowie FDP-Gemeinderat Horst Ludewig.

Passend zum beruflichen Hintergrund der Teilnehmer – Bernhardt Arzt und Dr. Christoph Hoffmann sind beide Forstwirte und ich selbst absolvierte vor meiner Zeit als Bundeswehrsoldat eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner – fuhren wir zunächst in den Heimerdinger Forst um uns über den Zustand des Waldes auszutauschen.

Herrn Dr. Hoffmann und Herrn Arzt bereitete dabei vor allem die Trockenheit der letzten Jahre große Sorgen, und auf meine Frage merkte Herr Arzt an, dass in Heimerdingen anstatt Buchen und Fichten bereits vermehrt trockenheitstolerante Baumarten wie Kirsch-, Douglasien- und sogar Zedernbäume gepflanzt werden. In Bezug auf die Nutzung des Waldes als CO2-Senke klärten Herr Dr. Hoffmann und Herr Arzt uns darüber auf, dass eine forstwirtschaftliche Nutzung mehr CO2 bindet als ein sog. naturbelassener Wald, da der Kohlenstoff im entnommenen Holz der Atmosphäre über Jahrhunderte entnommen wird. Diesbezüglich seien auch Umwidmungen im Rahmen der Ausgleichsflächen kritisch zu bewerten.

Im Anschluss besichtigten wir den Standort der zukünftigen Umgehungsstraße in Heimerdingen, die schon seit langem geplant ist, mit deren Bau jedoch aus vielerlei Gründen noch nicht begonnen wurde. Hier zeigte Herr Arzt sich zuversichtlich, dass der Bau in den nächsten Jahren beginnen werde, da der Bebauungsplan nun fertiggestellt und so bürokratische Hürden aus dem Weg geräumt seien.

 

Ich bedankte mich bei den Anwesenden für den informativen Rundgang und versprach, mich im Fall meiner Wahl im Landtag für die Belange Heimerdingens einzusetzen.

Besuch bei Ensinger Mineral-Heilquellen

Zu einem angeregten Gespräch über Themen mittelständischer Unternehmen traf ich mich in der Firma Ensinger mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Marcel Klinge. Unser Gesprächspartner war der geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Ensinger, Thomas Fritz.

Marcel Klinge ist Abgeordneter des Schwarzwald/Baar Kreises, Stadtrat in Villingen- Schwenningen, Sozial- und Politikwissenschaftler und im Bundestag in den Ausschüssen Tourismus, Wirtschaft und Energie.

Zunächst erörterten wir die Folgen von Pandemie und Lockdown: Vor- und Nachteile von Web-Konferenzen und Online-Veranstaltungen, die durch die Pandemie einen völlig anderen Stellenwert im Unternehmen und in der Politik bekommen hätten. Wir Liberalen fordern mehr Verantwortung den Mitbürgern gegenüber ein bei der Umsetzung der AHA- Regeln. Die Folgen für die Zukunft betrachte ich mit Sorge:„Durch verpasste Bildung wird es mehr nicht gebildete junge Menschen geben und durch das Einbrechen der Wirtschaft mehr Arbeitslosigkeit.“

Wir waren darin einig, dass die Schulbildung, die Basis, mit größtem Einsatz gefördert werden müsse, Abitur und Studium für den akademischen Berufsweg, aber vor allem auch das Berufliche Bildungssystem gestärkt werden müsse. „Um unsere duale Ausbildung beneiden uns viele andere Länder und informieren sich bei uns“, erklärte Marcel Klinge. Aus meiner beruflichen  Zur Nachwuchsgewinnung war ich selbst in den Schulen und habe dort das Berufsbild des Berufskraftfahrers vorgestellt. „Auch die Alternative der Selbstständigkeit, der Unternehmergeist, muss in die Schulen getragen werden.“

Wie kommt Ensinger als Zulieferer zur Gastronomie durch den Lockdown? „2020 konnten wir mit 1% über 2019 abschließen“, erklärte Thomas Fritz, “den Ausfall auch durch die Schließung von Kantinen bei Großunternehmen wie Daimler und Bosch konnten wir durch eine Ausweitung im Handel und Erweiterung des Gebietes auffangen. Im Januar liegen wir dagegen bereits um ein Viertel unter dem Umsatz des Vorjahres. Das ist ein deutlicher Hinweis, dass die Pandemie noch zu einer echten Herausforderung werden wird. Wir sind bisher stolz darauf, dass wir keine Kurzarbeit anmelden mussten und auch die geplanten Investitionen für die neue Glasflasche mit der dazu notwendigen Abfüllanlage in Millionenhöhe umsetzen konnten.“

Bundespolitiker Marcel Klinge fragte nach der Nachfolgeregelung bei Ensinger, denn in vielen familiengeführten Unternehmen erlebe er dies als große Herausforderung. In dem 1952 von Wilhelm Fritz und seinen vier Söhnen gegründeten Unternehmen gibt es mittlerweile mehrere Gesellschafterfamilien, die den nächsten Generationenübergang bereits eingeleitet haben. Zusätzlich hat die Firma einen Geschäftsführer ohne familiären Bezug – eine gute Ausgangslage für den prosperierenden Familienbetrieb, der aktuell einen Umsatz von 48,5 Mill. € /Jahr und einen Absatz von 124 Mill. l /Jahr hat, in dem 177 Mitarbeiter und 8 Auszubildende arbeiten.

 

Auf Klinges Frage: „Welche Wünsche soll ich mit nach Berlin nehmen?“ kam die spontane Antwort des Ensinger Unternehmers, dass die aktuelle Große Koalition entgegen den veröffentlichten Zielsetzungen eine erschreckend mittelstandsbelastende Politik umsetze. Dies betrifft z.B. rückwärtsgewandte Entwicklungen im Arbeitsrecht, Bürokratiemonster wie „Mindestlohneinhaltungsbeweisdokumentation“ und faktisch die fast nicht vorhandene Förderung der Nachwuchseliten, die in der nächsten Generation unser Land voranbringen sollen. Leider sei das Berufsbild „Selbstständiger“ in unserer Gesellschaft nicht mehr entsprechend repräsentiert, gefördert und anerkannt. Ich führte ein Beispiel aus meiner Berufserfahrung aus und MdB Klinge bestätigte, dass aus seiner Sicht die Ministerien mehr das Knowhow der Praxis verwenden müssten, z. B. die Logistiker einbinden und auf Praktiker hören sollten.

In Vaihingen bei Oberbürgermeister Gerd Maisch

Auf meiner Tour durch den Wahlkreis 13 besuchte ich den Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch. Begleitet wurde ich vom Bundestagskandidaten Oliver Martin und Stadträtin Helga Eberle.
Ich stellte meine Ziele vor und betonte, wie wichtig mir jeder einzelne Ort in meinem Wahlkreis ist, dessen Fläche ja recht groß ist - von Vaihingen über Bönnigheim bis Ditzingen.

Wichtige Themen waren dabei die Verkehrsentwicklung, bezahlbare Wohnungsbau in und um Vaihingen, die Entwicklung des örtlichen Gewerbes, sowie die Zukunft der Schulen und Kindergärten in Zeiten der Pandemie.

Einen breiten Raum nahm dabei das für die B 10 in Enzweihingen laufende Planfeststellungsverfahren ein. Gerd Maisch erläuterte, dass für Frühjahr 2021 der Planfeststellungsbeschluss, also die Baugenehmigung erwartete wird. Er hofft, dass es zu keinen Verzögerungen durch Klagen kommt, auszuschließen sind diese aber nicht.

Ich stimmte Gerd Maisch darin zu, dass der Bau des weiteren Parkhauses am Bahnhofs , wo es ca.1000 kostenfreie Parkplätze gibt, der Umwelt zu Gute kommt und bedauerte, dass gleichzeitig eine Ausdünnung der Fernverkehre geplant ist. Einen Ausbau der S-Bahn bis Vaihingen und Mühlacker halten wir alle für positiv und wünschenswert.

Das Thema Bildung und Betreuung, auch und gerade in Corona Zeiten, wurde ebenfalls im Gespräch vertieft. Gerd Maisch wies darauf hin, dass ab dem Jahr 2025 ein Rechtsanspruch auf die Ganztagsgrundschule kommen soll.
Sorgen bereitete der Gesprächsrunde die coronabedingte schwierige finanzielle Lage der Stadt, die erhebliche Rückgänge bei der Umsatzsteuer, der Gewerbesteuer und der Einkommensteuer zu verkraften hat.
Die Weiterentwicklung von geplanten Wohnbaugebieten, die Möglichkeit bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, und die Ausweisung notwendiger Gewerbegebiete waren Gesprächsthema.
Dann erkundigte ich mich nach der Ausstattung der Vaihinger Schulen mit Internet und der Zugangsmöglichkeit aller Schüler zum Homeschooling und begrüßte die Entscheidung des Gemeinderats, genügend iPads anzuschaffen, damit der Schulunterricht auch in Corona-Zeiten gewährleistet werden kann.

Sorgen bereitete uns allen die Entwicklung der Fußgängerzone, wobei ich ausdrücklich die Einstellung der Citymanagerin begrüßte verbunden mit der Hoffnung, dass der Einzelhandel und das Gewerbe in Vaihingen die Corona Pandemie mit all ihren Einschränkungen gut überstehen.

Zu Besuch in Ochsenbach bei Ortsvorsteher Dieter Baum

Im Rahmen meiner Gemeinde- und Stadtteiltour besuchte ich Ortsvorsteher Dieter Baum in Ochsenbach. Begleitet wurde ich dabei vom Vorsitzenden der FDP Vaihingen–Sachsenheim Kevin Metzger und  seiner Stellvertreterin Ulrike Laés.

 

Zunächst tauschten wir uns mit dem gebührenden Corona - Abstand in der Verwaltungsstelle über das neue Baugebiet, Infrastruktur, den Kindergarten mit seiner Zweigstelle in Häfnerhaslach und über die Diskussion um einen neuen Feuerwehrstandort aus.

 

Bei dem anschließendem Rundgang hat Ortsvorsteher Baum über die beschränkten Einkaufsmöglichkeiten mit Sorge berichtet: „Immerhin haben wir zwei Bauernläden in der Nachbarschaft, die sehr gut angenommen werden“.

 

Die Ortsdurchfahrt mit dem zunehmenden Schwerlastverkehr ist weiterhin ein großes Thema und nachts soll jetzt das Tempo auf 30 beschränkt werden. Als Mitglied des Landesfachausschusses Verkehr und Infrastruktur hatte ich zu diesem Thema eine Kleine Anfrage über die FDP-Fraktion im Landtag am 04. Juli 2019 mit der Drucksache 16/6490 eingereicht. Mein Ansatz: „ Wo ich unterstützen kann, mache ich das“. Die Rathaussanierung, Pfarrscheuer, Backhaus und Kelter waren beim Rundgang weitere interessante Themen.

 

Das Lebensmotto von Ortsvorsteher Baum gefällt mir: "Geht nicht, gibt`s nicht. Nur in vielen kleinen Schritten kommt man vorwärts“.

Zu Besuch bei Prof. Dr. Stefan Mecheels, Hohenstein Institute, in Bönnigheim

Mit Interesse und Aufgeschlossenheit erkundigte sich Prof. Stefan Mecheels, CEO der Hohenstein Institute in Bönnigheim, bei meinem Besuch nach meinem persönlichen Werdegang und nach meiner Motivation, bei der FDP Verantwortung zu übernehmen und mich um ein politisches Amt zu bewerben.

 

Nach 12 Jahren Bundeswehr hatte ich mich zunächst als Fuhrunternehmer selbstständig gemacht und wechselte anschließend zu einem großen Unternehmen, für das ich heute als Produktmanager für die Bereiche Ausbildung und Fortbildung bundesweit tätig bin.

 

Zu den Freien Demokraten kam ich durch meinen Schwager. Wichtig ist mir dass es keinen Fraktionszwang und keine ideologische Ausrichtung gibt. Mir liegt die „Politik für den Menschen“ am Herzen, motiviert werde ich auch durch meine Erfolge an der Parteibasis als langjähriger Vorsitzender des FDP Ortsverbandes.

 

Mit meinem Gastgeber war ich einig, dass heute zu wenige Politiker die Lebenswirklichkeit der Bürger durch eigene berufliche Erfahrung kennen. „Vor allem sitzen in allen Gremien von den Kommunalen bis in den Landtag und Bundestag zu wenige Unternehmer und Wirtschaftsfachleute“, ergänzte Mecheels.

 

Die Hohenstein Institute, ein Familienbetrieb in 3. Generation, sind akkreditiertes Prüflabor und Forschungsdienstleister. Sie fertigen textiltechnologische und chemische Prüfungen nach Standards an, zertifizieren gewerbliche Textilpflege, prüfen und entwickeln Passform von Bekleidung in 3D-Technik, ebenso Persönliche Schutzausrüstungen, erledigen Schadstoffprüfungen mit Umweltmanagement, um nur einige der Bereiche des breitgefächerten Leistungsspektrums zu nennen. In den letzten Jahrzehnten verlagerten sich Firmenstandorte zunehmend in amerikanische, asiatische und osteuropäische Länder. Die Dienstleistung folgte damit der Verlagerung der Produktionsstätten in diese Länder, insgesamt sind mittlerweile etwa 1.000 Mitarbeiter weltweit in allen bedeutenden Produktions- und Einkaufsregionen für Textilien tätig.

 

 

Im weiteren Gespräch wurden die Probleme von Politik und Wirtschaft durch die gravierenden Einbrüche in der Pandemie vertieft. Verbunden mit den teilweise existenzgefährdeten Rückgängen bei großen und kleineren Unternehmen sowie Selbstständigen war die Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland.

In Roßwag sind wichtige Themen abgeschlossen oder in Planung

Im Roßwager Rathaus traf ich mich kürzlich mit Ortsvorsteher Rolf Allmendinger und seinem Stellvertreter Hans-Joachim Stork. Auf meiner Rundreise durch alle Städte und Gemeinden meines Wahlbezirks möchte ich die aktuellen Themen vor Ort erfahren.

 

Das Neubaugebiet Weinring VII ist wichtig für die Weiterentwicklung des Ortes. Als Folge wieder steigender Geburtenzahlen wird aktuell der Kindergarten umgebaut und erweitert. Dadurch wird die Grundschule besser ausgelastet, und die Vereine bekommen Nachwuchs an Eltern und Kindern. Zitzmann bekräftigte, dass die FDP Fraktion im Landtag zum Erhalt der kleinen örtlichen Grundschulen stehe: „Es ist zu befürchten, dass mit der Umsetzung der Ganztags-Grundschule ab 2024 mehrere kleine Schulen zusammengefasst werden sollen.“

 

Ein wichtiges Thema, dessen Lösung sich jetzt abzeichnet, ist der Neubau der Feuerwache. „Das jetzige Gebäude entspricht bereits seit Langem nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben“, erklärte der Ortsvorsteher. Die Feuerwehr von Roßwag hätte keine Nachwuchssorgen. Das liegt auch an der Jugendarbeit im Spielmannszug, der einzigartig in der Stadt ist. Zur Frage des Landtagskandidaten, ob betreutes Wohnen in Roßwag geplant sei, meinte Allmendinger, dass es noch vorwiegend funktionierende Familienverbände für die Versorgung der Senioren in Roßwag gäbe, „ aber eine Sozialstation vor Ort zur Unterstützung der pflegenden Familienangehörigen, wäre ideal“.

 

Ein seit Jahren bestehendes Problem, das mit zunehmendem Fahrradtourismus auf dem Enztalradweg an Dringlichkeit gewinnt, ist die zweifache Querung der Kreisstraße am Ortsausgang Richtung Vaihingen. Für diese gefährliche Verkehrssituation wurden alternative Planungen  zur Verlegung des Enztalradwegs an der neuen Kelter entlang entwickelt. Naturschutz bzw. ein teurer Brückenbau machen die Entscheidung kompliziert. Aus Sicht der Roßwager hat diese Baumaßnahme Vorrang vor einem nächsten Teilabschnitt des Bahnradweges. Die anwesenden Kommunalpolitiker waren sich darin einig, dass die Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt und die Anbindung der Ortsteile untereinander im weiteren Ausbau des Vaihinger Radwegenetzes Priorität haben müsse.

 

Als Mitglied des FDP Landesausschusses Verkehr und Infrastruktur erkundigte ich mich nach weiteren Verkehrsproblemen im Ort. Schon seit vielen Jahren gilt im ganzen Ort Tempo 30. Außer im Teilabschnitt der Kreisstraße Mühlhäuser Straße und Manfred Behr Straße. Für Schüler und Ältere wäre es hilfreich, Zebrastreifen einzurichten, nämlich an der Kreuzung vor dem Rathaus und im Bereich Bushaltestelle/Sport und Kulturhalle. Hier sind jedoch weitere Maßnahmen wegen gesetzlicher Mindestanforderungen leider aktuell nicht möglich.

 

 

Mit Spannung wird von allen die Planung der Gartenschau erwartet. Ortsvorsteher und Ortschaftsrat erhoffen sich eine aktive Einbeziehung ihres Ortsteils und eine Aufwertung der Kulturlandschaft an der Enz – von Roßwag bis Enzweihingen.

Eberdingen: Ausbau der Hemminger Straße in Hochdorf sträflich vernachlässigt

Die Rundreise durch meinen Wahlkreis führte mich vor kurzem in die Dreiergemeinde Eberdingen. Dabei wurde ich von Kreis- und Stadträtin Helga Eberle begleitet. Bürgermeister Peter Schäfer nahm sich ausführlich Zeit, uns auf den aktuellen Stand der örtlichen Themen zu bringen. Als ehemaliger FDP Ortsverbandsvorsitzender kenne ich Nußdorf, Hochdorf und Eberdingen von früheren Ortsbegehungen und vielen Vor-Ort-Terminen.

 

„Eberdingen geht es gut“, begann Bürgermeister Schäfer, „die Gemeinde ist schuldenfrei, der Zuzug ist zufriedenstellend.“ Die Renovierungsplanung für das Keltenmuseum entwickelt sich; der Verpflichtung, Baugebiete zu erschließen und bezahlbaren Wohnungen zu errichten, sei man nachgekommen; an der Erweiterung des Gewerbegebiets im Bestand bleibe man dran.

 

Bürgermeister Schäfer machte jedoch seine Verärgerung sehr deutlich, dass das Land BW den Ausbau der Hemminger Straße sträflich vernachlässige. Hier handelt es sich um 500 m Landesstraße am Ortsausgang von Hochdorf, die über keinen Gehweg und keine Beleuchtung verfügt und sehr gefährlich für Fußgänger, Radfahrer sowie für Autofahrer ist. Die Gemeinde sei dadurch auch im Ausbau von Versorgungsleitungen behindert worden. Ich bin auch Mitglied im FDP Landesauschuss Verkehr und Infrastruktur und nehme das dringliche Anliegen dorthin mit.

 

Dann kam ich auf die Schaffung von Wohnraum zu sprechen, der insbesondere für jüngere und einkommensschwache Einwohner bezahlbar ist. Bürgermeister Schäfer berichtete, dass sich die Kommune mit Hilfe des Landeswohnungsbauprogramms für die städtebauliche Erneuerung, besonders für die Sanierung alter Gebäude einsetzt. In Nußdorf soll ein Neubaugebiet mit Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern entstehen. Mieter der geförderten Wohnungen können Personen mit Wohnungsberechtigungsschein werden.

 

„Wie ist der aktuelle Stand der Hochwasserschutzplanungen im Strudelbachtal?“ wollte ich dann wissen. Nach einem über 20 Jahre währenden „komplexen Vorgang“ soll mit dem 9 m hohen Dammbauwerk begonnen werden, war die Antwort.

 

Nach einer weiteren lebhaften Diskussion über die Digitalisierung der Schulen, über Voraussetzungen und Förderprogramme, endete das interessante Gespräch. Helga Eberle und ich waren mit Bürgermeister Schäfer einig: “Bei der Ausstattung mit Endgeräten sowie bei der Fortbildung und dem Ausbau des Personals müssen die Folgekosten für die Gemeinde immer genau mitbetrachtet werden.“

Korntal-Münchingen: Verbesserungen beim ÖPNV gewünscht

Zu Besuch bei Bürgermeister Dr. Joachim Wolf

 

Bei meiner Bürgermeistertour im Wahlkreis Vaihingen besuchte ich vor kurzem Bürgermeister Dr. Joachim Wolf in Korntal-Münchingen. In angenehmer Atmosphäre wurden dabei verschiedene Themen angesprochen.

 

Wie in allen Gemeinden steht die Bewältigung und der Umgang mit der Corona Pandemie auch im Rathaus in Korntal-Münchingen im Vordergrund. Angesichts der steigenden Infektionszahlen stehen die Gemeinden vor großen Herausforderungen, die Auswirkungen auf den kommunalen Haushalt werden in den kommenden Jahren zu spüren sein. 

 

Besonderes interessiert mich die Wohnraumsituation. “Die Nachfrage nach Wohnraum ist auch in Korntal-Münchingen groß“, so der Rathauschef. Im gesamten Stadtgebiet haben die Entscheidungsträger Neubaugebiete auszuweisen, die auch bereits in der Umsetzung sind. Dies bringt Bevölkerungswachstum mit sich, aber auch eine Zunahme von Verkehr und Investitionen in die Infrastruktur. Die Stadt bietet in hohem Maß Betreuungsplätze in Kitas an, Kernzeit und Hortbetreuung werden als Freiwilligkeitsleistung zur Verfügung gestellt und von den Eltern gut angenommen.

 

Ein wichtiges Thema war für Bürgermeister Wolf der ÖPNV. Nicht zufriedenstellend ist die Tatsache, dass der Stadtteil Kallenberg schlecht angebunden ist. Kurzfristig ist keine Lösung in Sicht, darf aber nicht aus den Augen verloren werden, da auch dieser Stadtteil beständig wächst. Die Stadt unterhält zwar einen Bürgerbus, dieser darf allerdings nur in den Stadtteilen fahren und nicht von Stadtteil zu Stadtteil.

 

 

Durch mein Amt als Stadtrat in Vaihingen an der Enz und als Mitglied im Landesfachausschuss für Verkehr und Infrastruktur sind mir die beiden Themen - Anbindung an den ÖPNV und Bürgerbus - gut bekannt, und ich werde sie weiter verfolgen.

Schwieberdingen: Positive Entwicklung der Gewerbegebiete

In Schwieberdingen war ich zu Besuch bei Bürgermeister Nico Lauxmann . Das Gespräch fand nach den Corona Regeln in gebührendem Abstand statt. Diese Besuche in den Gemeinden meines Wahlkreises sind mir wichtig, um zu erfahren, wo der Schuh drückt bzw. welche Themen von besonderer Bedeutung sind.

 

Gesprächsbeherrschend war zunächst die Corona Pandemie. Die stark steigenden Infektionszahlen stellen auch die Schwieberdinger Verwaltung vor große Herausforderungen.

 

Zuversichtlich schaut Lauxmann auf die Entwicklung der Gewerbegebiete in der Gemeinde. Mit dem Bürgerentscheid im letzten Jahr hat er Rückendeckung durch die Bevölkerung und somit die Möglichkeit geschaffen, dass sich Betriebe ansiedeln können.

 

Der ÖPNV ist auch in Schwieberdingen ein Thema, „die bessere Anbindung der Fa. Bosch muss sichergestellt werden“, so Lauxmann.

 

Nach dem Gespräch verabschiedete ich mich mit der Zusage, im Falle meiner Wahl im Landtag die Belange aller Städte und Gemeinden im Wahlkreis Vaihingen zu vertreten. 

Sersheim wünscht sich Verbesserungen beim ÖPNV

Bürgermeister Scholz (links im Bild) und Roland Zitzmann mit freundlichen Hinweis zur Einhaltung der „AHA-Regel“: Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Atemmaske und:  wenn möglich bitte so gut lüften wie im Sitzungssaal des Sersheimer Rathauses
Bürgermeister Scholz (links im Bild) und Roland Zitzmann mit freundlichen Hinweis zur Einhaltung der „AHA-Regel“: Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Atemmaske und: wenn möglich bitte so gut lüften wie im Sitzungssaal des Sersheimer Rathauses

Meine Rundreise durch den Wahlkreis führte mich jetzt in die Mettertalgemeinde Sersheim, meinen Nachbarort. Bürgermeister Jürgen Scholz nahm sich ausführlich Zeit, um mich über die wichtigsten Themen des Ortes auf den aktuellen Stand zu bringen. Schon in den letzten Jahren war ich durch meine Ortsverbandsarbeit häufig in Sersheim zu Terminen, und so konnte Bürgermeister Scholz den Gedankenaustausch gleich nahtlos fortsetzen.

 

Angesichts der sehr stark ansteigenden Infektionszahlen ist die Corona-Situation in Gemeinde und Land für jede Verwaltung eine Herausforderung. Das Land versuche sicherlich, so gut zu helfen wie möglich, aber vor Ort müssen wir „die Probleme mit Bordmitteln beheben“ so Scholz, der im Dezember diesen Jahres sein 30-jähriges Dienstjubiläum als Bürgermeister feiern wird.

 

Die Auswirkungen der Pandemie treffen den Gemeindehaushalt. Von Gewinnabführungsverträgen betroffen würde sich der Sersheimer Bürgermeister mehr Europäische Koordination bei steuerlichen Regelungen für Unternehmen wünschen. Eine Veränderung dahin, dass mehr Steuern am Wertschöpfungspunkt fällig werden sollten und nicht nur am oftmals fernen Konzernsitz. Als Vaihinger Gemeinderat stimme ich mit Jürgen Scholz darin überein, dass auch das Land nicht jeden Wegfall von Gewerbesteuer voll umfänglich kompensieren kann und dass die Folgejahre 2021 und 2022 für die kommunalen Haushalte die eigentlich schwierigen werden.

 

Jürgen Scholz kann bekanntlich beim Thema Nahverkehr sehr emotional werden. Auf das Verkehrskonzept des grünen Landesverkehrsministers Hermann angesprochen kann der Sersheimer Schultes seine berechtige Verärgerung nicht mehr zurückhalten. Von Totalversagen und Bürgerferne der grün-schwarzen Landesregierung ist die Rede und das teilweise leere Parkhaus am Vaihinger Bahnhof und leere Parkflächen am Sersheim Bahnhof beweisen, dass die Pendler hier längst für sich entschieden haben. Die Corona-bedingte Notwendigkeit von Homeoffice komme da vielen mehr als gelegen, der Bahn leider den Rücken zuzuwenden.

 

Meine Meinung ist klar: „Hier muss der nächste Landtag ab 2021 entschieden gegensteuern .Dass unter einer grün geführten Landesregierung der ÖPNV derart unattraktiv werden würde, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich seit Jahren bemühen, umweltbewusst am Verkehr teilzuhaben.“

 

Mit einiger Zufriedenheit blickt Scholz allerdings auf das im Ort Erreichte. Gemeinsam mit dem Gemeinderat, der in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung Herausragendes für die Entwicklung des Ortes leiste, wurden viele Baumaßnahmen bereits umgesetzt oder befinden sich derzeit in der Realisierung. Von wichtigen Klausurtagungen und fruchtbaren Diskussionen zwischen Verwaltung und den Bürgervertretern berichtet Scholz. Aber: entscheidend sei für ihn, was hinten rauskommt - dass sich also Positives für den Ort und seine Bürger umsetzen lässt. Die Modernisierung der Talstraße, des Marktes oder die im Frühjahr anstehenden Entscheidungen zur Quartiersentwicklung „Vaihinger Straße“ nennt Scholz beispielhaft.

 

Ebenso wichtig ist ihm aber auch, dass die Gemeinde mit erheblichem finanziellen Aufwand von mehreren Millionen Euro weiteren Wohnraum im Ort geschaffen hat. Darunter sind auch mehrere Wohnungen, die zu sozialverträglichen, reduzierten Mieten über einen mit dem Gemeinderat vereinbarten Verteilschlüssel an sozial schwächere Familien vergeben werden. „Doch der Bedarf ist leider erheblich größer als das Angebot, das wir machen können,“ so Jürgen Scholz.

Zu Besuch beim Ditzinger OB Michael Makurath

Landtagskandidat Roland Zitzmann, OB Michael Makurath, Zweitkandidat für den Landtag Patrick Maier
Landtagskandidat Roland Zitzmann, OB Michael Makurath, Zweitkandidat für den Landtag Patrick Maier

Schwerpunkte des offenen Gesprächs waren der Verkehr, die Wohnsituation und die Bildung in Ditzingen sowie die aktuellen Themen wie Corona oder der Klimaschutz. Einig war sich die Runde, dass die Umfahrung in Heimerdingen dringend erforderlich sei, ebenso der Ausbau der Siemensstraße. Erfreulich sei, dass es Fortschritte gebe in der Entwicklung neuer Wohngebiete in allen Stadtteilen. Damit könne die Wohnsituation entspannt werden.

Die Stadt leiste sehr viel bei der Bereitstellung von Kita-Plätzen. Eine der Herausforderungen sei es, die Kapazitäten so zu erweitern, dass die Wünsche der Eltern erfüllt werden können. Hinzu komme, dass es nicht gelinge, alle offenen Erzieher-Stellen wirklich zu besetzen. Bei den Schulen sei es wichtig, die Breitbandversorgung bereitzustellen und die Gelder aus dem Bildungspakt zügig zu verwenden.

 

Die Freien Demokraten wollen die Modernisierung unseres Landes voranbringen, damit wir bei der Bildung oder dem Klimaschutz durch zielgerichtete Maßnahmen wirkliche Fortschritte erreichen. Patrick Maier bemerkte, die Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie müssten endlich durch Entbürokratisierung und die Verschlankung von Planungs- und Verwaltungsprozessen ergänzt werden. Wichtig sei es, die Chancen zu sehen und mit Zuversicht die Herausforderungen anzugehen.

Vorbildliche Pandemiebewältigung in Sachsenheim

FDP Gemeinderat Karl Willig, Bürgermeister Holger Albrich, FDP Bundestagskandidat Marcel Distl, FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann
FDP Gemeinderat Karl Willig, Bürgermeister Holger Albrich, FDP Bundestagskandidat Marcel Distl, FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann

 

Zu Besuch im renovierten Wasserschloss

Vor kurzem stellte ich mich bei Bürgermeister Holger Albrich im neu fertiggestellten Wasserschloss in Sachsenheim vor und informierte mich über aktuelle für die Kommune relevante Themen. Begleitet wurde ich hierbei von FDP Gemeinderat Karl Willig sowie Marcel Distl, dem Bundestagskandidaten der FDP im Wahlkreis 266 Neckar-Zaber. Thematisiert wurden bei dem Besuch neben der allumfassenden Corona-Pandemie unter anderem die Diskussion über die neue Feuerwache im Kirbachtal und die Situation der Kinderbetreuung, wo Sachsenheim mit Erweiterungen und Neubauten auf einem guten Weg sei. Auch die Wohnsituation wurde mit Diskussionen über neue Baugebiete in den Ortsteilen Kleinsachsenheim, Ochsenbach und Häfnerhaslach angeschnitten. Verkehrspolitische Themen wie die Verlängerung der S5 sowie der Ausbau des ÖPNV im Allgemeinen standen ebenfalls auf der Agenda.

 

Der Umzug der Verwaltung ins Wasserschloss sei trotz pandemie-bedingter Einschränkungen problemlos über die Bühne gegangen. Die Reaktion der Verwaltung auf die Auswirkungen der Pandemie ist lobenswert: „Mit der Bezuschussung von Einkaufsgutscheinen in Höhe von 20 Prozent konnte ein starkes Signal zur Unterstützung der örtlichen Firmen ausgesendet werden. Zudem wurden große Anstrengungen getätigt, um den Schülerinnen und Schülern am Vollschulstandort Sachsenheim einen Präsenzunterricht zu ermöglichen. Gleiches gilt für die Kindertagesstätten in Sachsenheim. Mit telefonischer Unterstützung für Seniorinnen und Senioren bei der erforderlichen Online-Buchung für das Schloss-Freibad wurde ebenfalls ein toller Beitrag geleistet. So kann man abschließend sagen: In Sachsenheim kümmert man sich vorbildlich um die Belange von Jung und Alt in schwierigen Zeiten.“ 

Ortsrundgang in Riet mit Ortsvorsteherin Nicole Müller

Über das große Interesse und die Teilnahme von fünf Mitgliedern des Ortschaftsrates Riet und weiterer Bürger bei meinem Ortsrundgang durch Riet mit der Ortsvorsteherin Nicole Müller habe ich mehr sehr gefreut.

Ortsvorsteherin Nicole Müller zeigte die historischen Gebäude und Plätze, wo das Zusammenleben der Vereine und Nachbarschaften gepflegt werden kann, und sprach über den aktuellen Stand von ortsrelevanten Themen. Vom Backhäusle führt der Fußweg jetzt wie früher an der schön renovierten Mühle vorbei über den Strudelbachsteg zum Friedhof. Die Rieter freuen sich dort über die neue Ausstattung mit Gießkannenbaum und Karren. In naher Zukunft ist eine alternative Bestattungsform ähnlich eines Friedbaumes geplant.

„Wie wird Riet in der Stadt wahrgenommen?“ war eine berechtigte Frage angesichts der Tatsache, dass Riet nach Abschaffung der unechten Teilortswahl keinen Vertreter mehr im Gemeinderat hat. Ich sagte dazu: “Verwaltung und Gemeinderat sind der Gesamtstadt mit allen Ortsteilen verpflichtet und müssen ausgewogen entscheiden. Ortsvorsteherin Müller nimmt sehr regelmäßig an den Sitzungen teil und stellt so die Kommunikation mit Riet her.“ Außerdem nimmt die gesellschaftliche Bedeutung des Schlosses Riet durch die beiden Eigentümerfamilien deutlich zu, die Schloss und Garten behutsam für Feste und z.B. Trauungen öffnen und sich persönlich im Ort einbringen. Kristen Gräfin von Reischach wurde zur Stellvertreterin der Ortsvorsteherin gewählt.

Wünsche haben die Rieter auch: Neben dem Wassertretbecken könnte noch ein kleines Becken für Armgüsse entstehen. Das vor Jahren als Agenda Projekt entstandene Becken wird täglich ehrenamtlich durch Dieter Rempis und sein Team gepflegt und wurde zwischenzeitlich um Sportgeräte erweitert. Um eine ganz andere Größenordnung geht es bei der fälligen Renovierung der Strudelbachtalhalle, die in der Zeit der Eingemeindung Ende der 70er Jahre gebaut wurde: Beleuchtung, Boden, Brandschutz, Lüftungsanlagen sind marode. Vorher müssen wohl die Eigentumsverhältnisse und die Kostenverteilung zwischen Verein und Stadt geklärt werden.

Die bestehenden Planungen der Hochwasserschutzmaßnahmen im Strudelbachtal mussten aufgrund der neueren Planungen im Kreuzbachtal erneut überarbeitet werden. Hierbei besteht durchaus noch Klärungsbedarf bezüglich der Vereinbarkeit zwischen den Maßnahmen zum Hochwasserschutz sowie einer gewünschten Verlängerung des Sportplatzes des Sportvereins Riet.

 

Ein dringendes Thema ist der „Bürgerbus“. Besonders die Bürger von Riet sind auf eine flexible Beförderung angewiesen. Auch in der Kernstadt können Einwohner vom Wolfsberg, aus der Gerok-, Eichendorffstrasse und vom Rötenhardt Geschäfte und Ärzte nur per PKW erreichen. Ich berichtete, dass dieses Thema schon vielfältig diskutiert wurde und versprach, dran zu bleiben: „ Dafür eignen sich kleine, halbe Busse, nach Bedarf mit einem Anhänger für Personenverkehr, organisiert etwa als Rufbusse. Während die Linienbusse ihre Route durch die Ortschaften abfahren, könnten diese gezielt in die Kernstadt fahren, etwa zu Einkaufszentren, Ärztehäusern oder zum Gerokstift.“ 

Besuch in Bönnigheim bei Bürgermeister Albrecht Dautel

Vor ein paar Tagen war ich gemeinsam mit Marcel Distl, dem FDP-Bundestagskandidaten im Wahlkreis 266 Neckar-Zaber, zu Besuch beim Bönnigheimer Bürgermeister Albrecht Dautel. Wir wurden begleitet vom Ortsvorsitzenden Jürgen Appich und nutzten die Gelegenheit, um uns mit dem Rathauschef über aktuelle politische Themen für die Gemeinde auszutauschen.

 

Aufgrund der gegenwärtig omnipräsenten Corona-Pandemie ging es bei dem Besuch selbstverständlich zunächst um deren Auswirkungen auf die Gemeinde. Wir besprachen mit dem Schultes einen bunten Strauß an Themen von der aktuellen Situation der Kinderbetreuung unter Pandemie-Bedingungen, der digitalen Ausstattung der Schulen, der Vorbereitungen des Rathauses auf den Publikumsverkehr unter veränderten Bedingungen sowie die Situation des örtlichen Freibades in Zeiten des Corona-Sommers.

 

Die Verkehrssituation von Bönnigheim und den umliegenden Gemeinden wurde ebenfalls besprochen, unter anderem die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag vom 04. Juli 2019 mit der Drucksache 16/6490 zum Thema Sanierungsbedarf der Ortsdurchfahrt in Bönnigheim. Nach der Antwort des zuständigen Ministeriums soll eine Umsetzung der Erhaltungsmaßnahmen 2019 / 2020 beginnen. Da werde ich ggf. nachhaken.

 

Bei unserem Besuch wurde deutlich, dass die Gemeinde Bönnigheim sich vorbildlich an die Pandemie-Bedingungen angepasst hat. Dies ist nicht zuletzt dem großen Engagement von Bürgermeister Dautel sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken! Die Pandemie stellt aktuell alle politischen Ebenen vor große Herausforderungen. Umso schöner ist es zu sehen, dass trotz der allgegenwärtigen Einschränkungen in Bönnigheim ein halbwegs normales Alltagsleben zurückkehren konnte.

 

 

Wir danken Herrn Bürgermeister Dautel für den konstruktiven Austausch!

Der Bolzplatz als Spieloase - Ortsrundgang in Aurich

Bei der Führung durch den Vaihinger Ortsteil Aurich durch die Ortsvorsteherin Helga Eberle habe ich mich über das große Interesse der Auricher Bürgerinnen und Bürger gefreut, die uns begleiteten.

 

Treffpunkt war die Sporthalle, bei der  Ortsvorsteherin Helga Eberle zunächst einen allgemeinen Überblick über die in Aurich zur Zeit anstehenden Aufgaben gab. Sie verwies auf die stetig steigende Einwohnerzahl und freut sich darüber, dass es durch die Wiedereröffnung des Bioladens am Hof Braun künftig vor Ort wieder eine Einkaufsmöglichkeit gibt. Erfreut zeigte sie sich auch über die gelungene Gestaltung der neuen Gerätehütte des TSV, die gerade naturgerecht mit Holz verkleidet wird und demnächst eine Dachbegrünung erhält. Auch im Weiler wird aufgrund einer Spendenaktion verschiedener Auricher Mitbürger*innen noch im Herbst die Grillhütte hergerichtet, die Grillstelle neugefasst und eine Liegebank aufgestellt.

 

Am Ortsausgang Richtung Nußdorf sprach sie die Verkehrssituation an." Seit vielen Jahren fordert der Ortschaftsrat, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Geschwindigkeit der dort fahrenden Fahrzeuge zu reduzieren.“ Die Nußdorfer Straße dient den Grundschülern und Jugendlichen als Schulweg, und es ist für Eltern sehr beunruhigend, wenn die Richtung Nußdorf fahrenden Fahrzeuge zulässigerweise mit bis zu 70 Stundenkilometern an den Kindern vorbei fahren, ebenso die ortseinwärts fahrenden Fahrzeuge. Gemeinsam mit den anwesenden Bürgern stellte ich die Frage, ob das Ortsschild Richtung Nussdorf bis zur Einfahrt zur Halle hinaus versetzt und Tempo 30 angeordnet werden kann.

 

Das Problem mit zu hohen Geschwindigkeiten besteht auch am Ortsausgang von Aurich Richtung Vaihingen. Hierzu konnte Ortsvorsteherin Eberle berichten, dass der Ortschaftsrat die Initiative von Auricher Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Forderung, mehr Verkehrssicherheit für Kinder und Fußgänger sowie Autofahrer in diesem Bereich einschließlich dem Bereich Römerstraße/Gottfried-Keller-Straße zu schaffen, ausdrücklich begrüßt und auch künftig in ihren Bemühungen unterstützt. Dafür will ich mich auch einsetzten. „Leider ist die Stadt Vaihingen nicht für den Bau des Kreisverkehrs zuständig. Sie ist jedoch nach dem Willen des Ortschaftsrats und vieler Auricher aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen mit Nachdruck für eine Verbesserung der Verkehrssituation einzusetzen.“

Erörtert wurde auch die Kindergartensituation, insbesondere die doch erhebliche Anzahl fehlender Plätze, für die eine Lösung gesucht wird.

Besonderes Interesse fand bei den Zuhörerinnen und Zuhörern die gestalterische Aufwertung des Kreuzbachs. Beginnend am Bürgerplatz bis zur Richthofenstraße soll der Kreuzbach freundlicher gestaltet werden. Die bereits jetzt vorhandenen Zugangsmöglichkeiten am Bolzplatz sollen schöner und zugänglicher werden. Eingriffe in den Bach selbst oder das Bachbett erfolgen nicht. Nach dem übereinstimmenden Willen des Ortschaftsrats hat selbstverständlich der Hochwasserschutz erste Priorität.

 

Die neue Brücke wurde besichtigt und auf dem Weg durch die Hirsauer Strasse Lösungsmöglichkeiten für die angespannte Parksituation im Ort diskutiert. Bewundert wurde der gelungene Umbau des Feuerwehrhauses.

Der Rundgang fand seinen Abschluss in der Auricher Halle. Dort wurden weitere Themen diskutiert.

 

„Das Amt einer Ortsvorsteherin umfasst vielfältige und oft zeitintensive Aufgaben. Ich danke Ortsvorsteherin Helga Eberle für den informativen Nachmittag und allen Anwesenden für die anregenden Gespräche."

 

 

 

Horrheim - Jahrhundertealte Weinbaukultur lädt zum Wandern ein

In einem ausführlichen Rundgang zeigte mir die Horrheimer Ortsvorsteherin Anita Götz und weiteren Interessierten ihren Stadtteil. Ich selbst bin hier Neubürger und vor vier Jahren mit meiner Familie in ein Mehrgenerationenhaus in Horrheim gezogen hat. Als Stadtrat bin ich im Ortschaftsrat kooptiert und wollte gerne mehr über meinen Heimatort wissen. Im ersten Teil des Rundgangs wurde vieles der funktionierenden Infrastruktur des Ortes gesehen wie die Metterhalle mit dem Stadion, Schule und Kitaneubau. Über das Museum im Bärenturm, und an der Stadtmauer entlang ging es in den Historischen Teil Horrheims.

 

Bereits aus dem 15. Jahrhundert sind die alte Poststation und das Zollhäusle an der Metter, Zeugnisse der ehemaligen Bedeutung des Ortes. Gegenüber über die Metterbrücke geht es um die Zukunft des VOBA-Geländes. Hier sollte auf jeden Fall der Arzt bleiben können, im unteren Bereich wäre noch genügend Platz, um das Gesundheitsangebot zu erweitern. An der Metter entlang auf dem Grabenbrunnenweg erkennt man noch die großen Gehöfte und erahnt die Zehntscheuer, die durch einen Blitzschlag abgebrannt ist.

Die Alte Kelter wird zurzeit von Grund auf saniert, darauf sind die Horrheimer zu Recht stolz. Vaihingen als Stadt des Weines wird wieder ein Weinmuseum haben und Möglichkeiten für Präsentationen und Veranstaltungen. Auch der Friedhof ist schön angelegt, dort soll im Herbst die alte Friedhofsmauer, die sich langsam nach innen neigt, wieder instand gesetzt werden. Letzter Punkt war der einzige Brunnen in der Forellengasse. Er ist gerade zur Reparatur und sollte danach möglichst wieder zum Wasserpumpen genutzt werden, somit könnte wie früher das Gießwasser geschöpft werden.

In Horrheim gibt es viel Geschichte und Weinbaukultur zu entdecken; außer den beliebten Badeseen sorgen weitere Seen und Brunnen für Bewässerung. Interessant ist der „Untere See“, der von den Mönchen des Klosters Maulbronn als Karpfengewässer angelegt und erst 1900 abgelassen wurde. Vom Naturschutz Deutschland (Nabu) wurden die Grundstücke des ehemaligen Sees zurückgekauft und der See im Winter 1986/87 als Ausgleichsmaßnahme für die Bahnstrecke Mannheim-Stuttgart wieder hergestellt – so ist es auf der Infotafel zu lesen. Vorbei am Benzelsriedsee mit wunderschönen Seerosen ging es durch die Weinberge zum neugefassten Eselsbrunnen, der von einer höher liegenden Quelle gespeist wird. Da deren Schüttung sehr gering ist, müssen die Wengerter beim Füllen ihres Wassertanks eine „Eselsgeduld“ aufbringen.

 

Horrheim ist für Touristen attraktiv, dafür wurde ein Weinlehrpfad und ein Rebsortenpfad gleich bei der Rebflurbereinigung angelegt. Ein 3 km langer Rundweg windet sich bis zum Aussichtspunkt, von wo man einen wunderschönen Blick bis zum Stuttgarter Fernsehturm und zum Windrad Ingersheim hat. Von hier aus lohnt sich der Fußweg weiter zu einer Führung oder einer Andacht auf dem Klosterberg. Dazu gibt es auch Privatinitiative wie die neu eingerichtete Sitz- und Verweilecke vom Weingut Dieter Faigle. Später wird es hier Weinproben geben. Am Ende der langen Tour konnten wir einen kühlen Prosecco genießen. Was für ein schöner Abschluss!

Rundgang durch Horrheim - Ein Stadtteil mit Tradition und zukunftssicheren Optionen

Horrheim(dh) Gemeinsam hatten Anita Götz, Ortsvorsteherin von Vaihingen-Horrheim und FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann zu einem ausführlichen Rundgang durch  den Vaihinger Stadtteil eingeladen. Dabei waren auch FDP Kreispressesprecher Herbert Klutmann, zeitweise Zweitkandidat Patrick Maier aus Ditzingen und interessierte Horrheimerinnen. Neubürger Zitzmann, der vor vier Jahren mit seiner Familie ein Mehrgenerationenhaus bezogen hat und als Stadtrat im Ortschaftsrat kooptiert, wollte gerne mehr über seinen Heimatort wissen. Und Anita Götz, deren Familie seit Generationen hier lebt, die seit vielen Jahren im Ortschaftsrat, im Gemeinderat der Stadt Vaihingen und ehrenamtlich im Ort engagiert ist, führte die Gruppe mit viel Fachwissen und Leidenschaft.

Man begann bei der Mettertalhalle, die in der Folge der Einbürgerung in den 70er Jahren gebaut wurde und bis heute gut genutzt ist. Der Eingang in den Gastraum sollte Barriere freier werden, eine Anfrage ist bereits bei der Stadt. Im Stadion, das einen großzügigen örtlichen Sponsor und Namensgeber hat, ist für Veranstaltungen gut ausgestattet. Und zum Feiern gibt es genug Anlässe, der Fußball ist gut aufgestellt und bei den Frauen spielt die 1. Mannschaft in der Regionalliga und die zweite in der Bezirksliga. 

Der Neubau im Garten der Kita ging kürzlich durch die Presse. Um den Bedarf für eine Krippengruppe zu decken und dadurch auch der bestehenden Kita wieder mehr Raum und bessere Möglichkeiten zu schaffen, wird viel Geld investiert. Der Bau in Holzmodulbauweise mit einem warmen rotbraunen Fußboden und einem großen vielseitig nutzbaren Balkon wirkt überzeugend. Zitzmann stellte dazu fest: „Unsere Kleinsten brauchen mehr Raum, z.B. zum Schlafen, das verursacht zwar mehr Kosten, was bei der finanziellen Lage der Gemeinde nicht einfach ist, die Investition sollte aber wichtig sein. Durch die Modulbauweise wäre der Bau bei Bedarfsänderung auch anders zu nutzen.“ Die Zukunft der danebenliegenden Schule ist mit der Schülerzahl und der freiwilligen Ganztagesbetreuung ebenfalls sicher. Hier staunt der Gast aus Ludwigsburg über den großen Schulhof mit vielen Spielgeräten, „wo sich die Corona-Abstandsregeln bestimmt gut durchführen lassen.“

Nach einer langen Durststrecke gelang 2016 mit der Eröffnung des Penny-Marktes durch einen örtlichen Investor der Durchbruch bei der Versorgung des Ortes mit Lebensmitteln. Er ergänzt die sehr gute Infrastruktur von Horrheim, wo noch neben einem Metzger und Bäcker vieles vorhanden ist. „Wir haben alles, von A – Z (Apotheke – Zahnarzt)“, erklärt Zitzmann. Ein Abstecher führt zu einem Spielplatz, wo im oberen Teil auf Wunsch der Jugendlichen eine modellierte Fahrradbahn geplant werden könnte. Nach den Erläuterungen von Anita Götz meint Stadtrat Zitzmann dazu, dass ein Vororttermin mit den Anwohnern und den Jugendlichen notwendig sei, um das Vorhaben zu besprechen. So könnten im Nachgang weniger oder keine Einwände kommen.

Die Straßenbaustelle mit wandernden Schwerpunkten in der Pforzheimer und Hohenhaslacher Straße ist eine Herausforderung für Einzelhandel, Tankstelle und Anwohner. Dass es dringend nötig ist, die Wasserleitungen, Glasfaser und Gasleitung zu verlegen, daran besteht für Ortsvorsteherin Götz kein Zweifel. Sie freut sich, wenn die Erneuerung der Durchfahrtstraße nächstes Jahr endlich fertig wird, die schon von ihrem Vorgänger seit Jahren gefordert wurde. Stadtrat Zitzmann ergänzt: „Anschließend bekommen wir einen schlaglochfreien Asphalt sowie zwei Übergänge. Diese verbinden den im Westen liegenden Ortsteil mit dem Ortskern und sind somit auch ein sicherer Weg für unsere Kita und die Grundschüler. Über die Lage der Querungshilfen gibt es jedoch verschiedene Ansichten.“

Vorbei an den Gärten und Grünfläche in Berengerstraße, Obere Gasse in die Mühltorstraße, am Zollhaus vorbei ging es in den alten Ortskern. Für die Nutzung der früheren Wiese hat die engagierte Ortsvorsteherin bereits visionäre Pläne; es soll auch eine Bürgerbeteiligung dazu stattfinden. Das Bärentürmle in der Stadtmauerstraße war Teil der früheren Stadtbefestigung (von der Mitte des 13. bis gegen Ende des 14. Jahrhunderts wird Horrheim in Urkunden als Stadt bezeichnet). Weitere interessante Urkunden und Gegenstände sind im Museum im oberen Stockwerk des Bärentürmles zu besichtigen. Wo das Alte Amtshaus gestanden hat, wurde die Stadtmauer teilweise ausgegraben, hier soll Wohnraum entstehen.

Viel Potential und Historie gab es beim Schlendern durch den alten Ortskern bis zum Mittagessen im „Rebstöckle“ zu entdecken. Anschließend ging es in die Weinberge. 

 

 

Roland Zitzmann unterstützt Unmut der Pflegekräfte wegen Nicht-Auszahlung der "Corona-Prämie"

Roland Zitzmann unterstützt die Krankenschwester Elisabeth Kachler aus Vaihingen bei Ihren Briefen an die Minister Spahn und Lucha wegen der zwar angekündigten aber nicht ausgezahlten „Corona-Prämie". 

Frau Kachler machte darin den Unmut der Krankenschwestern und Pfleger deutlich, für die es offensichtlich beim Lob bleiben soll. Dass nicht alle, die in diesen „systemrelevanten“ Berufen hart gearbeitet haben und ständig der möglichen Infizierung ausgesetzt waren, eine „Corona-Prämie“ bekommen sollen, empfinden sie als Ungerechtigkeit. Die 1500 € für alle Pflegekräfte waren von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zumindest missverständlich kommuniziert worden.

Roland Zitzmann unterstrich den unermüdlichen Einsatz von Elisabeth Kachler und ihren vielen Kollegen, den sie nicht nur während der Corona-Pandemie leisten.

Antrag für weitere Parkplätze am Vaihinger Bahnhof

Ein Anliegen der FDP-Fraktion im Vaihinger Gemeinderates ist es, dem vermehrten Umsteigen von Pendlern auf die Schiene mit ausreichend Parkplätzen Rechnung zu tragen. Daher haben wir einen Antrag eingebracht, der im Bereich der Unterführung der L1125 in nördliche Fahrtrichtung, ohne erheblichen Kostenaufwand weitere Parkplätze vorsieht.

Mehr Kurzzeitparkplätze für die Vaihinger Innenstadt

Die FDP-Fraktion beantragt Umwidmung von öffentlichen Parkplätzen in Kurzzeitparkplätze im Vaihinger Gemeinderat. Eine weitere Verbesserung der Parksituation soll damit in der Vaihinger Innenstadt geschaffen werden. Der Antrag sieht dabei die Umwidmung von drei öffentlichen Parkplätzen im Bereich der Heilbronner Straße in Kurzzeitparkplätze vor. Im Vordergrund steht die Nutzung der Parkscheibe bis maximal 15 Minuten. Auf ein Parkticket soll somit verzichtet werden. Mit diesem Antrag wird eine wirksame Abhilfe gegen das vermehrt beobachtete „wilde“ Parken geschaffen.

Roland Zitzmann gratuliert Marcel Distl zur Wahl als FDP-Kandidat für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Neckar-Zaber

Das gutgelaunte FDP-Team bei der Wahlkreiskonferenz in Lauffen am Freitag (von links): Roland Zitzmann (Kandidat Landtag WK Vaihingen), Christian Stumpf (Vorsitzender FDP-OV Region Marbach), Marcel Distl (Kandidat Bundestag WK Neckar-Zaber), Stefanie Knecht (Kandidatin Landtag WK Ludwigsburg), Oliver Martin (Kandidat Bundestag WK Ludwigsburg), Viola Noack (Vorsitzende FDP-Kreisverband Ludwigsburg), Michael Link, (MdB und Kandidat Bundestag WK Heilbronn)

Gratulation und Ehrung bei Hannelore und Peter Conradt

Foto: Hannelore und Peter Conradt zwischen FDP Generalsekretärin Judith Skudelny und dem Ortsvorsitzenden Roland Zitzmann
Foto: Hannelore und Peter Conradt zwischen FDP Generalsekretärin Judith Skudelny und dem Ortsvorsitzenden Roland Zitzmann

(dhZum 90. Geburtstag von Peter Conradt reihten sich FDP Generalsekretärin Judith Skudelny, der Ortsverbandsvorsitzende Roland Zitzmann und weitere Vorstandsmitglieder in die große Gruppe der Gratulanten ein. Geehrt wurde von ihnen ebenfalls seine Frau Hannelore, die seit 1975, also 40 Jahre Mitglied der FDP ist.


Peter Conradt wurde zum ersten Mal 1955 in den Kreistag des Landkreises Vaihingen  gewählt und gehörte nach der Kreisreform 1973 – 1982 dem Kreistag des LandkreisesLudwigsburg an. Für den Gemeinderat der Stadt Vaihingen hat er sich jedoch nie aufstellen lassen. Er wollte als Unternehmer nicht in Interessenskonflikte kommen.


Neben landes-, bundespolitischen und europäischen Themen verfolgt und fördert Ehepaar Conradt engagiert die Kommunalpolitik des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg, der sich auf weitere anregende Begegnungen mit dem Jubilaren und seiner Frau freut.

Freies Parken am Vaihinger Bahnhof

Freies Parken am Vaihinger Bahnhof
 
(dh) Die Einführung von Parkgebühren steht aus Gründen der Überlastung der vorhandenen Parkflächen und der dadurch entstehenden Beeinträchtigung von Anwohnern und Landwirten wieder auf der Agenda im Vaihinger Rathaus. „Aufstockung des Parkhauses mit Zuschüssen vom Land BW, die nur bei Parkraumbewirtschaftung gewährt werden“, so lautet die einfache Schlussfolgerung. Die Vaihinger FDP ist nach wie vor aus verkehrspolitischen Gesichtspunkten sowie aus Gründen des Umweltschutzes gegen diese zu einfache Lösung. Wird der Bahnhof wegen der dadurch entstehenden Parkgebühren weniger genutzt und geht die Auslastung der Züge zurück, werden als Folge gute Verbindungen gefährdet. Niemand möchte auch wohl als Ausweichlösung noch mehr PKWs auf den Straßen. Vaihingen würde außerdem den großen Standortvorteil gefährden, den die Stadt durch den hochfrequentierten Bahnhof gewonnen hat; der Stadtteil Kleinglattbach konnte sich auch dadurch sprunghaft entwickeln.
Die Vaihinger Freien Demokraten entwickelten nach Ortsbegehungen und Recherchen im vergangenen Jahr ein schlüssiges Konzept – z.B. Ausbau von weiteren städtischen Flächen am Bahnhof statt Aufstockung des Parkhauses oder eine enge Parkraumkontrolle über Parkscheiben. Dieses wurde leider in der Untersuchung des von der Stadt beauftragten Institutes nicht berücksichtigt.
Um sich ein Stimmungsbild unter den Reisenden zu verschaffen, ging kürzlich der 1. Vorsitzende des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg Roland Zitzmann mit einer Umfrage zur geplanten Gebührenerhebung an die Gleise. Die Antworten der Reisenden, die berufliche Pendler sind, drehten sich wie erwartet um die eigenen Kosten. Bei einigen, die wenig fahren oder nur zum Abholen kommen, war die Toleranz zur Einführung von Gebühren größer: „1 € pro Tag“ wurde genannt. Den Euro rechneten die Pendler auf 20 Tage im Monat bei 11 Monaten schnell auf 220 € hoch, die zu ihrer Fahrkarte und Benzin dazukämen. Und „Wenn ich zahlen muss, dann will ich auch meinen garantierten Parkplatz“, hörte Zitzmann öfter. Und diese Garantie wird wohl niemand abgeben können.
0 Kommentare

Vaihinger Krankenhaus

13.05.2015 - Leserbrief in der Vaihinger Kreiszeitung.


Verratene Vaihinger

Zu "Fundstück I" und "Fundstück II" in der Rubrik "Unterm Kaltenstein" vom 8. Mai: Keine zwei Wochen, nachdem am 24. April die Quasi-Schließung des Vaihinger Krankenhauses mit einem noch nicht genehmigten Modell von sechs Tagesbetten vom Kreistag beschlossen wurde, müssen die Vaihinger der Presse Folgendes entnehmen: Im Bereich der Kliniken Holding wird das Krankenhaus in Bretten, das von der Schließung bedroht war, für 59 Millionen Euro neu gebaut. Die Klinik in Mühlacker erhält elf Millionen für Sanierungen und das Klinikum Ludwigsburg 25 Millionen für den Ausbau durch das Land Baden-Württemberg. Die Pläne für den Neubau am Krankenhaus Marbach liegen vor, die Millionen-Investitionen wurden den Kreistagsmitgliedern noch nicht bekanntgegeben. Das perfekte Timing von Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Geschäftsführer Prof. Martin und Landrat Dr. Haas ist gelungen! 

Erst das Bauernopfer Vaihinger Krankenhaus unter Dach und Fach bringen, dann die Veröffentlichung des Millionen-Ausbaus. Wie viel hat die Landtags- und Kreistagsfraktion der Grünen von dem Millionen-Zuschuss gewusst? Hat doch der Grünen-Landtagsabgeordnete Markus Rösler auf der Mittwochsdemo am 22. April davon berichtet, wie vehement er sich für die Verschiebung der Kreistagsentscheidung von April auf Juli eingesetzt aber nichts erreicht hätte! Wie viel war der Grünen-Kreistagsfraktion bekannt, die einstimmig gegen das Vaihinger Modell gestimmt hat? Wie viel war der SPD-Kreistagsfraktion bekannt, die nahezu einstimmig dagegen war? Das Timing wäre bei einer Verschiebung des Kreistagsbeschlusses geplatzt, die Einsparungen in Vahingen hätten angesichts der Millionen-Investitionen in die anderen Krankenhäuser der Holding so nicht mehr vermittelt werden können. Die enttäuschten und verratenen Vaihinger wären möglicherweise mit ihren 12 000 Unterstützern zum Sitzstreik nach Ludwigsburg gefahren. Das wurde durch ein perfektes Timing verhindert. Bei der VKZ-Redaktion bedankt sich die Initiative für den Erhalt des Vaihinger Krankenhauses für alle mutige Aufklärung und Information.

Roland Zitzmann, Vaihingen

0 Kommentare

Roland Zitzmann gewählt

Auf ihrer Wahlkreiskonferenz am 4. März 2015 in Kleinglattbach nominierte die FDP den 51jährigen Vaihinger Fuhrpark Manager Roland Zitzmann für die Landtagswahl 2016 einstimmig als ihren Kandidaten im Wahlkreis 13 – Vaihingen. Er ist Vorsitzender der FDP in Vaihingen und stellvertretender Kreisvorsitzender.

Als Zweitkandidatin stellten die Freie Demokraten die 21jährige Studentin Lina Wagner aus Ditzingen auf.

Roland Zitzmann sprach sich bei seiner Vorstellung für mehr Handwerker, Unternehmer und Arbeitnehmer im Landtag aus. Sein Leitbild: Aufstieg durch Leistung, was er durch seinen beruflichen Werdegang vorlebt. Vom Landschaftsgärtner, Bundeswehr und Transportunternehmer bis hin zum Logistiger und regionalverantwortlichen Fuhrpark Manager.

Für ihn ist Bürgernähe wichtig. Eine Politik der man glauben kann und die Vertrauen rechtfertigt gestaltet er gerade aktiv mit der Aktion zum Erhalt des Vaihinger Krankenhauses. Auch Bildungspolitik, Verbesserung der Infrastruktur und Wirtschaftspolitik ist ihm wichtig.

Er tritt für eine Freiheit mit Verantwortung ein, denn wirtschaftliche Freiheit bildet die Grundlage für ausgeübte soziale Verantwortung. „Die Finanzierung von staatlichen Vorhaben kann nur mit einer funktionierenden Wirtschaft erfolgen. Ohne Steuereinnahmen lässt sich kein kommunales Gemeinwohl organisieren und finanzieren“, so Roland Zitzmann.

Die Freie Demokraten kämpfen 2016 mit ihm um den erfolgreichen Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg und um eine Regierungsbeteiligung. Denn aus der Verantwortung heraus sind die Möglichkeiten für eine bessere Politik umfassender.

Quelle: Pressemitteilung FDP KV Ludwigsburg

3 Kommentare

Zu Besuch bei der Spedition Eckhardt in Korntal-Münchingen

Im Rahmen meiner Firmenbesuche im Wahlkreis 13 kam kam ich gemeinsam mit dem FDP- Bundestagsabgeordneten Dr. Florian Toncar in das Logistik-Unternehmen Walter Eckhardt in Korntal-Münchingen.

 

Das 1987 gegründete Familienunternehmen hat seit knapp zwei Jahren seinen Sitz in Korntal-Münchingen. Da der Betrieb immer mehr gewachsen ist, musste ein neuer Standort gesucht werden. Platz gab es im Gewerbegebiet des Stadtteils Münchingen.

 

 

Wir waren beeindruckt von den großen Verschieberegalen und der modernen Logistik. Besonders interessierte mich der Stand der Weiterbildung und die Ausbildung von Kraftfahrern. „Es ist schwierig, geeignetes Personal zu finden, zumal die Sprachbarriere eine große Rolle spielt“, so der Gesellschafter Marc Eckhardt. Ich weiß aus eigener beruflicher Erfahrung, dass dieses Problem in der Logistik-Branche weit verbreitet ist.

Wirtschaft und Bildung in der Pandemie

Bei meinem zweiten Besuch bei Prof. Stefan Mecheels, CEO der Hohenstein Institute in Bönnigheim, wurde ich von dem Bundestagsabgeordneten Dr. Jens Brandenburg MdB (FDP) begleitet. Brandenburg ist Mitglied im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Leider konnte pandemiebedingt kein Rundgang durch die Institute stattfinden. Prof. Stefan Mecheels erkundigte sich bei mir, wie der Wahlkampf im Lockdown denn sei, worauf ich ihm sagte, dass ich bewusst Abstand halte zu ausschließlich digitalen Veranstaltungen, weil mir das persönliche Gespräch lieber ist.

Die Hohenstein Institute sind als mittelständisches Forschungsunternehmen weltweit tätig. Großes Potential sieht darin der Forschungspolitiker Brandenburg: „Die deutsche Forschungsförderung ist viel zu einseitig auf große Forschungsgesellschaften ausgerichtet. Dabei fallen kleine, oft dynamischere Akteure durch das Raster.“ Um wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in die Anwendung zu bringen, solle die Bundesregierung Kooperationen zwischen Hochschulen und mittelständischen Unternehmen viel gezielter fördern. Um Arbeitsplätze in der Region zu erhalten, sei im weltweiten Wettbewerb auch der Abbau bürokratischer Hürden und hoher Steuerlasten wichtig.

Ich fragte nach den verschiedenen Ausbildungsberufen bei den Hohenstein-Instituten. Die Stärkung des beruflichen Bildungssystems liegt mir sehr am Herzen, da ich in einem großen Unternehmen für die Bereiche Ausbildung und Fortbildung zuständig und bundesweit tätig bin. Ich gehe auch zur Nachwuchsgewinnung in Schulen, um das Berufsbild des Kraftfahrers vorzustellen: „Um unsere duale Ausbildung beneiden uns viele Länder und informieren sich bei uns.“ Bei den Freien Demokraten engagiere ich mich mit meiner „Politik für den Menschen“ – so auch an der Parteibasis als langjähriger Vorsitzender des FDP Ortsverbandes. Wir waren uns einig, dass heute zu wenige Politiker die Lebenswirklichkeit der Bürger durch eigene berufliche Erfahrung kennen. „Vor allem sitzen in allen Gremien von den Kommunalen bis in den Landtag und Bundestag zu wenige Unternehmer und Wirtschaftsfachleute“, ergänzte Mecheels.

Die Hohenstein Institute, ein Familienbetrieb in 3. Generation, sind akkreditiertes Prüflabor und Forschungsdienstleister. Sie fertigen textiltechnologische und chemische Prüfungen nach Standards an, zertifizieren gewerbliche Textilpflege, prüfen und entwickeln Passform von Bekleidung in 3D-Technik, erledigen Schadstoffprüfungen mit Umweltmanagement, um nur einige der Bereiche des breitgefächerten Leistungsspektrums zu nennen. Mittlerweile sind etwa 1000 Mitarbeiter weltweit in allen bedeutenden Produktions- und Einkaufsregionen für Textilien tätig.

Dr. Brandenburg und ich teilten mit Prof. Mecheels die Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland, der durch die teilweise existenzgefährdeten Rückgänge und Insolvenzen bei großen und kleineren Unternehmen sowie Selbstständigen großen Umbrüchen ausgesetzt ist. Der Firma Hohenstein Institute wünschten wir alles Gute für ein Durchstehen der Pandemie und beim anstehenden bereits vorbereiteten Generationenwechsel. 

Gerlingen: Digitalisierung der Schulen auf gutem Weg

Am Samstag war ich zusammen mit unserem Landesvorsitzenden Michael Theurer, MdB, in Gerlingen. Dort wollten wir uns ein Bild vom Stand der Digitalisierung der Schulen machen. Begrüßt wurden wir von Lucas Weyrich, Mitglied der Jungen Liberalen, Annette Höhn-Thye, FDP-Gemeinderätin, sowie unserem Parteifreund Harald Melcher, der als Experte für die Umsetzung des DigitalPakts Schule bundesweit aktiv.

 

Annette Höhn-Thye, im Hauptberuf Freie Architektin, erläuterte uns bei einem Rundgang um das Gerlinger Schulzentrum den Um- und Neubau der Realschule.

 

Theurer stellte fest: „Die Gerlinger Schulen sind auf einem guten Weg, was die Digitalisierung betrifft. Ich freue mich, dass die FDP-Ratsmitglieder dazu im Gemeinderat den Anstoß gegeben haben und ich wünsche der Stadt beim weiteren Ausbau viel Erfolg.“

 

Wir waren uns darin einig, dass die Digitalisierung der Schulen nicht in allen Gemeinden in Baden-Württemberg so gut läuft wie in Gerlingen. Der derzeitige Digitalisierungsschub und die dafür insbesondere vom Bund bereitgestellten Mittel wurden zwar einhellig begrüßt.

 

Kritisiert wurden aber insbesondere das unnötig zeitraubende Verfahren für die Schulen: Sie müssen in Baden-Württemberg den wohl aufwändigsten sogenannten Medienentwicklungsplan bundesweit erarbeiten. Die technische Unterstützung der Schulen ist mangelhaft und ein Förderprogramm des Bundes dazu geht gerade erst in die Umsetzung. Die neueste Fördermaßnahme betrifft Endgeräte (Tablets, Notebooks) für Lehrkräfte und stellt Schulen und Schulträger in der Umsetzung vor weitere Probleme, denn alle Geräte müssen in das jeweilige digitale Gesamtsystem der Schule eingebunden werden. In Gerlingen werden diese Themen schon aktiv bearbeitet und das mit Erfolg: Mit heute schon über 500 Endgeräten ist die „Schul-IT“ das größte digitale System, das die Stadt als Träger betreibt. Und es wird bis zum Jahresende noch weiter wachsen.

 

 

Wir als FDP werden uns weiterhin für eine zeitgemäße und pädagogisch begründete Digitalisierung der Schulen einsetzen, für eine Verbesserung der Lehrkräftefortbildung zur Digitalisierung, die schnelle und wirkungsvolle Entwicklung von digitalen Lernmedien und Lernumgebungen und ein nachhaltiges digitales Gesamtkonzept für unsere Schulen.

mehr lesen

Sachsenheim: Wann wird der Bahnhof endlich barrierefrei?

Gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Christian Jung, FDP, habe ich mir den Bahnhof in Sachsenheim angesehen. Wir gingen damit Hinweisen aus der Bevölkerung nach, dass der barrierefreie Ausbau für diesen wichtigen Pendler-Bahnhof dringend erforderlich ist.

Eine einzige Treppe führt auf die beiden Bahngleise, kein Fahrstuhl, nicht einmal eine Schiene für Rollstühle, Kinderwagen oder Fahrräder ist vorhanden.

Christian Jung ist verkehrspolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion, und er unterstützt meine Forderung einen Fahrstuhl dringend nachzurüsten, der zudem von der Tiefpassage her relativ einfach einzubauen ist. Zu den historischen Holzgeländern sagte Jung: „Es kann sein, dass hier besondere Rücksichtnahme auf den Denkmalschutz erforderlich ist, aber dies darf nicht bedeuten, dass der Bahnhof für Teile der Bevölkerung unerreichbar ist.“

Ich bin der Meinung „wenn wir wollen, dass mehr Menschen den öffentlichen Verkehr nutzen, muss hier dringend nachgerüstet werden.“

Ebenso wichtig ist für Sachsenheim -aber auch für die Haltestellen Ellental und Sersheim - die Verlängerung der S 5. Erst mit einem dichten Verkehrstakt wird es für die Pendler attraktiver, vom Auto auf den öffentlichen Nahverkehr zu wechseln. Dann ist der Fahrplan für die meisten Nutzer nicht mehr so wichtig, denn die nächste Bahn fährt ja spätestens in einer Viertelstunde. Nur mit einer engen Taktung wird der öffentliche Nahverkehr attraktiver für neue Zielgruppen.

 

Wichtig ist mir dabei, die Verbindung über die Schnellbahntrasse nach Stuttgart nicht zu schwächen. „Eine Verlängerung der S-Bahn bis Mühlacker darf nicht zu Einschränkungen auf der Direktverbindung zwischen Vaihingen und Stuttgart führen. Wir brauchen beide Verbindungen, um den öffentlichen Nahverkehr noch attraktiver zu gestalten und möglichst viele Pendler zum Umsteigen zu bewegen.“

Besuch im Gärtnereibetrieb Stellmacher, Korntal-Münchingen

In Rahmen des Wahlkampfs besuche ich auch mittelständische, kleine Unternehmen und Familienbetriebe. In dieser Woche war ich mit dem FDP Abgeordneten Rudi Fischer in Korntal-Münchingen bei der Gärtnerei Stellmacher.

 

Mir ist es wichtig, die Sorgen und Nöte der Unternehmer aus erster Hand zu hören. Egal wo im Wahlkreis ich unterwegs bin, die Fragen sind immer die gleichen: „Wie geht es weiter? Wann dürfen wir öffnen? Helfen Sie uns!“

 

Rudi Fischer erklärte dazu: „Die FDP hat keine Mehrheiten im Landtag. Wir bringen immer wieder Anträge ein, leider ohne Erfolg. In den letzten Tagen hat die FDP- Fraktion ihren 7-Stufen-Plan zur Abstimmung im Landtag vorgelegt - keine Mehrheit, abgespeckt auf 5 Stufen - keine Mehrheit, nicht einmal auf 3 Stufen konnten sich die Abgeordneten verständigen.  

 

Hier in der Gärtnerei Stellmacher sind die Gewächshäuser voll mit Pflanzen, die längst schon hätten verkauft werden müssen. „Wir schauen zu, wie unsere Ware vergammelt“, so Stellmacher.

 

 

Die Verzweiflung, nicht nur in Korntal-Münchingen, sondern im gesamten Wahlkreis, ist groß. Die Unternehmer haben das Vertrauen in die Politik verloren und kommen sich vollkommen verlassen vor. Wir brauchen jetzt sofort eine Perspektive, einen Plan, der schon längst überfällig ist. Dafür setze ich mich ein, ich verstehe die Sorgen gut, denn ich bin selbst in einem mittelständischen Unternehmen tätig. 

Lichternstern-Gymnasium Sachsenheim: Schulleben in der Pandemie

Das Lichtenstern-Gymnasium in Sachsenheim ist eine besondere Schule, die ich gemeinsam mit dem bildungspolitischen Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, Dr. Timm Kern, besuchte, wo wir uns mit Schulleiter OStD Reinhart Gronbach austauschten. Das Ganztagsgymnasium beginnt ab Klasse 5 und hat als weiteren Zweig das Aufbaugymnasium für Mädchen ab Klasse 11 mit den Schulabschlüssen Fachhochschulreife oder Abitur. Es ist eine christlich fundierte, weltoffene Schule mit diakonisch-sozialen Projekten.

Einzelne Klassen waren an diesem Tag mit Maske zur iPad-Übergabe gekommen und holten sich dabei die Halbjahresinformationen ab. Schulleiter Gronbach erklärte, dass zwar seit einem Jahr keine außerunterrichtlichen Veranstaltungen, Konzerte, Fahrten und ä. organisiert werden müssten. „Jede der ständig wechselnden Vorschriften müssen nun für den Schulbetrieb völlig neu organisiert werden, was mit viel Aufwand verbunden ist.“ Dr. Timm Kern meinte dazu, dass diese großen Anstrengungen für den Bildungserfolg der Schülerinnen und Schüler sehr wohl von den Eltern und der Gesellschaft honoriert würden; es gebe mehr Wertschätzung für den Lehrerberuf.

Mit berechtigtem Stolz führte Schulleiter Gronbach die Gäste durch die Schule, um ihnen die fortschrittliche Digitalisierung zu zeigen. Das Gymnasium der „Schulstiftung der evangelischen Landeskirche Baden-Württemberg“ war bereits vor der Pandemie mit Endgeräten und der Software MS Teams gut ausgestattet. Der digitale Unterricht ist nicht so störungsanfällig wie an anderen Schulen, da jeder Schüler bereits vor der Pandemie Zugangsdaten bei Microsoft hatte. Dabei gibt es auch an dieser Schule nur einen Ehrenamtlichen als IT-Betreuer. Zuständig sind ansonsten für die Vernetzung und Ausstattung auch hier Lehrkräfte zusätzlich zu ihren Lehraufträgen. „Ein Mitarbeiter wäre für jede größere Schule nötig“, war meine Anregung “die Stadt Vaihingen z.B. hat kürzlich einen Mitarbeiter für alle 15 Schulen eingestellt“.

Beim Rundgang erlebten wir mehrere Formen des Unterrichts: ein Klassenzimmer für Fernlernunterricht durch Lehrer der Risikogruppe, die von zuhause aus digitalen Unterricht erteilen oder ein Klassenzimmer, in dem der Lehrer mit vielen Möglichkeiten die Schüler zuhause unterrichten kann. Im „Raum der Stille“ werden im Livestream Elternabende durchgeführt und Präsentationen der Schule gezeigt, Fragen können dazu schriftlich im Chat gestellt werden. Für die digitalen kollegialen Lehrersprechstunde und Meetings hat zu Beginn des Schuljahres September 2020 jede Lehrkraft ein i-Pad erhalten. Damit können sich Lehrkräfte auch untereinander austauschen.

„Es sind tolle Zustände, wie das an jeder Schule sein sollte“, sagte dazu der Landtagsabgeordnete Dr. Timm Kern. „Das Aufholen von Defiziten bei der Digitalisierung ist eine gesamtstaatliche Daueraufgabe, für die wir einen Digitalpakt II zwischen Bund, Ländern und Kommunen brauchen. Für die Hard- und Software brauchen die Schulen eine Positivliste mit datenschutz- und datensicherheitskonformen Anwendungen.“ Ein besonderes Erlebnis war eine Unterrichtsstunde mit acht Schülern der Jahrgangsstufen 1 und 2, live moderiert und organisiert durch den stellvertretenden Schulleiter Helmut Winkler. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde forderte ich die Schülerinnen und Schüler auf, ihre Fragen an den Gast aus dem Landtag zu stellen. Diese erwiesen sich dabei als sehr gut informiert, auch bei Themen der europäischen Ebene, sehr interessiert und geübt im Diskutieren.

Ihre wichtigsten Themen betrafen die Corona-Pandemie, ihre Bekämpfung und die Auswirkungen: Impfstrategien, Testen und vor allem die Folgen für das bevorstehende Abitur. „Wie kann die Chancengleichheit im Abitur gewährleistet werden, bei Home-Schooling und unterschiedlichen Richtlinien in den verschiedenen Bundesländern?“ Dr. Timm Kern erklärte, dass trotz des Bildungsföderalismus die Kultusministerkonferenz mit einer neuen Vereinbarung Vergleichbarkeit schaffen wolle: „Mit einem Pool an Abiturthemen gleichen Niveaus, mit einer größeren Auswahl vor Ort soll den erschwerten Bedingungen Rechnung getragen werden. Baden-Württemberg bleibt beim zentralen Abitur.“

 

Hier wies ich auf unseren FDP-Vorschlag hin, dass es mit sinkenden Inzidenzzahlen einen Stufenplan für die Öffnung von Schulen geben müsse. „Mit Masken, Abstandsregeln, großen Räumen, Lüften und vor allem mit Teststrategien muss dies dann gelingen. Kinder und Jugendliche müssen das soziale Miteinander wieder erleben dürfen.“ Das Abschlussgespräch mit dem Schulleiterteam fand im Lerncafé statt, wo sich Schüler zum gemeinsamen Lernen und Entspannen treffen können.

Fessler Mühle: 625 Jahrfeier im Lockdown - Wann kommt der Stufenplan aus dem Stillstand?

Besuch mit Präsenten: Anlässlich der 625 Jahrfeier der Fessler-Mühle in Sersheim besuchte ich gemeinsam mit Dr. Marcel Klinge MdB u der Kreisvorsitzenden Viola Noack die Familie Fessler. Mit Maske und AHA Regeln erhielten wir eine Führung von Wolfgang und Tobias Fessler und besichtigten dabei wichtige Arbeits- und Berufszweige der weitläufigen Mühlenanlage.

Im Fitness–Studio, das 1976 das erste in der Region war, gibt es mehrere Trainingsräume mit Geräten unterschiedlicher Ausrichtung wie Cardio Fit – leider alles trotz Hygienemaßnahmen stillgelegt -, sowie ein Kurs- und Reiseangebot für die ca. 800 Mitglieder. Die restaurierte historische Mühle mit zwei Mahlsystemen wird vom Mühlbach Metter mit Energie versorgt. In der Destillerie reift der Whiskey mehrere Jahre in ausgesuchten Weinfässern von befreundeten Weinbauern aus der Region sowie aus der Partnergemeinde Sersheims, Canale in Piemont und von schottischen Destillerien.

So viele Geschäftszweige, so viele Qualifikationen, ein Feuerwerk von Ideen und Projekten hat Wolfgang Fessler in den vergangenen Jahrzehnten verwirklicht und ausgebaut. Sohn Tobias kann da bereits gut mithalten. Er ist auch Müllermeister, hat bereits zwei Meisterprüfungen, zwei Bachelor- und einen Masterabschluss, vieles berufsbegleitend, wie er zu Recht mit Stolz erklärt.

Bundespolitiker Klinge erkundigte sich nach einer Betriebsübergabe, die hier wohl problemlos ablaufen könne. Leider sei der Vorgang sehr kompliziert, war die Antwort. Viele Konzessionen für den Betrieb müssten bei verschiedenen Behörden einzeln für die Übernahme neu beantragt und genehmigt werden. Die unterschiedlichsten Vorschriften seien dabei zu berücksichtigen. „Der Abbau von überhandnehmender Bürokratie ist eine wichtige Forderung der Freien Demokraten“, stellte ich wie so oft schon fest.

 

Ein Lieblingskind von Wolfgang Fessler ist der „Beutelkasten“, ein gemütlicher Raum mit Bühne, in dem Kleinkunst und Feste stattfinden und in dem mit der Partnerstadt Canale gerne und ausgiebig gefeiert wird. Dreiviertel des Gesamtumsatzes sei seit Beginn der Pandemie weggebrochen, sagte uns Herr Fessler. Lediglich der Hofladen der Fessler Mühle mit seiner umfangreichen Produktpalette dürfte noch öffnen. Soforthilfe vom Bund gab es im 1. Lockdown und eine Abschlagzahlung seit November: „Dafür sind wir dankbar. Wir hoffen sehr, dass wir bald wieder mit unserem Hygienestandard öffnen und arbeiten dürfen“. Wir FDP Politiker sind uns darin einig, dass mittelständische Selbstständige mit so viel unternehmerischem Einsatz und stabilen Geschäften dringend einen Stufenplan aus dem Stillstand der Pandemie brauchen.

Roland Zitzmann unterstützt Forderung des Hausärzteverbands nach Sonderfonds für die Digitalisierung

In einer Online-Sprechstunde des Hausärzteverbands Baden-Württemberg für den Bezirk Nordwürttemberg hatte ich Gelegenheit, mich über die Sorgen und Zukunftsfragen der Hausärzte zu informieren.

Herr Dr. Jürgen de Laporte, Hausarzt, Vorstandsmitglied im Hausärzteverband Baden-Württemberg und Bezirksvorsitzender, nannte zehn Forderungen zur Stärkung und Sicherung der hausärztlichen Versorgung, um die Hausarztpraxis auf eine komplexe Zukunft vorzubereiten. Dazu zählen mehr hausärztliche Mitsprache bei aktuellen Themen, Unterstützung bei der digitalen Infrastruktur, mehr Telemedizin aber auch die Förderung der Gesundheitskompetenz der Bevölkerung.

Mich interessiert, ob die neuen Hausärzte von der Ausbildung her die ganzheitliche Versorgung vor Ort sicherstellen können. „Hausärzte sind die Zehn-Kämpfer der Medizin“, erläuterte Dr. Jürgen Herbers, ebenfalls Hausarzt und Fortbildungsbeauftragter im Vorstand des Hausärzteverbands Baden-Württemberg. Durch die fünfjährige Ausbildungszeit in der Klinik und bei einem Hausarzt sei sichergestellt, dass auch die nächste Generation der Hausärzte die ganzheitliche Versorgung gewährleisten kann.

 

Ich sicherte dem Hausärzteverband bei der Forderung nach einem Sonderfonds für die Digitalisierung meine Unterstützung zu: „Wir müssen die Hausärzte dabei unterstützen, auch weiterhin eine moderne und flächendeckende medizinische Versorgung in Baden-Württemberg zu gewährleisten. Dies bietet den Bürgern des Landes Sicherheit – wo auch immer sie wohnen.“

Forstwirtschaftliche Nutzung gut für die Umwelt

Meine Gemeinde- und Stadtteiltour führte mich dieses Mal nach Heimerdingen zu Ortsvorsteher Bernhard Arzt. Begleitet wurde er dabei vom FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Hoffmann, Zweitkandidat Patrick Maier sowie FDP-Gemeinderat Horst Ludewig.

Passend zum beruflichen Hintergrund der Teilnehmer – Bernhardt Arzt und Dr. Christoph Hoffmann sind beide Forstwirte und ich selbst absolvierte vor meiner Zeit als Bundeswehrsoldat eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner – fuhren wir zunächst in den Heimerdinger Forst um uns über den Zustand des Waldes auszutauschen.

Herrn Dr. Hoffmann und Herrn Arzt bereitete dabei vor allem die Trockenheit der letzten Jahre große Sorgen, und auf meine Frage merkte Herr Arzt an, dass in Heimerdingen anstatt Buchen und Fichten bereits vermehrt trockenheitstolerante Baumarten wie Kirsch-, Douglasien- und sogar Zedernbäume gepflanzt werden. In Bezug auf die Nutzung des Waldes als CO2-Senke klärten Herr Dr. Hoffmann und Herr Arzt uns darüber auf, dass eine forstwirtschaftliche Nutzung mehr CO2 bindet als ein sog. naturbelassener Wald, da der Kohlenstoff im entnommenen Holz der Atmosphäre über Jahrhunderte entnommen wird. Diesbezüglich seien auch Umwidmungen im Rahmen der Ausgleichsflächen kritisch zu bewerten.

Im Anschluss besichtigten wir den Standort der zukünftigen Umgehungsstraße in Heimerdingen, die schon seit langem geplant ist, mit deren Bau jedoch aus vielerlei Gründen noch nicht begonnen wurde. Hier zeigte Herr Arzt sich zuversichtlich, dass der Bau in den nächsten Jahren beginnen werde, da der Bebauungsplan nun fertiggestellt und so bürokratische Hürden aus dem Weg geräumt seien.

 

Ich bedankte mich bei den Anwesenden für den informativen Rundgang und versprach, mich im Fall meiner Wahl im Landtag für die Belange Heimerdingens einzusetzen.

Besuch bei Ensinger Mineral-Heilquellen

Zu einem angeregten Gespräch über Themen mittelständischer Unternehmen traf ich mich in der Firma Ensinger mit dem FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Marcel Klinge. Unser Gesprächspartner war der geschäftsführenden Gesellschafter der Firma Ensinger, Thomas Fritz.

Marcel Klinge ist Abgeordneter des Schwarzwald/Baar Kreises, Stadtrat in Villingen- Schwenningen, Sozial- und Politikwissenschaftler und im Bundestag in den Ausschüssen Tourismus, Wirtschaft und Energie.

Zunächst erörterten wir die Folgen von Pandemie und Lockdown: Vor- und Nachteile von Web-Konferenzen und Online-Veranstaltungen, die durch die Pandemie einen völlig anderen Stellenwert im Unternehmen und in der Politik bekommen hätten. Wir Liberalen fordern mehr Verantwortung den Mitbürgern gegenüber ein bei der Umsetzung der AHA- Regeln. Die Folgen für die Zukunft betrachte ich mit Sorge:„Durch verpasste Bildung wird es mehr nicht gebildete junge Menschen geben und durch das Einbrechen der Wirtschaft mehr Arbeitslosigkeit.“

Wir waren darin einig, dass die Schulbildung, die Basis, mit größtem Einsatz gefördert werden müsse, Abitur und Studium für den akademischen Berufsweg, aber vor allem auch das Berufliche Bildungssystem gestärkt werden müsse. „Um unsere duale Ausbildung beneiden uns viele andere Länder und informieren sich bei uns“, erklärte Marcel Klinge. Aus meiner beruflichen  Zur Nachwuchsgewinnung war ich selbst in den Schulen und habe dort das Berufsbild des Berufskraftfahrers vorgestellt. „Auch die Alternative der Selbstständigkeit, der Unternehmergeist, muss in die Schulen getragen werden.“

Wie kommt Ensinger als Zulieferer zur Gastronomie durch den Lockdown? „2020 konnten wir mit 1% über 2019 abschließen“, erklärte Thomas Fritz, “den Ausfall auch durch die Schließung von Kantinen bei Großunternehmen wie Daimler und Bosch konnten wir durch eine Ausweitung im Handel und Erweiterung des Gebietes auffangen. Im Januar liegen wir dagegen bereits um ein Viertel unter dem Umsatz des Vorjahres. Das ist ein deutlicher Hinweis, dass die Pandemie noch zu einer echten Herausforderung werden wird. Wir sind bisher stolz darauf, dass wir keine Kurzarbeit anmelden mussten und auch die geplanten Investitionen für die neue Glasflasche mit der dazu notwendigen Abfüllanlage in Millionenhöhe umsetzen konnten.“

Bundespolitiker Marcel Klinge fragte nach der Nachfolgeregelung bei Ensinger, denn in vielen familiengeführten Unternehmen erlebe er dies als große Herausforderung. In dem 1952 von Wilhelm Fritz und seinen vier Söhnen gegründeten Unternehmen gibt es mittlerweile mehrere Gesellschafterfamilien, die den nächsten Generationenübergang bereits eingeleitet haben. Zusätzlich hat die Firma einen Geschäftsführer ohne familiären Bezug – eine gute Ausgangslage für den prosperierenden Familienbetrieb, der aktuell einen Umsatz von 48,5 Mill. € /Jahr und einen Absatz von 124 Mill. l /Jahr hat, in dem 177 Mitarbeiter und 8 Auszubildende arbeiten.

 

Auf Klinges Frage: „Welche Wünsche soll ich mit nach Berlin nehmen?“ kam die spontane Antwort des Ensinger Unternehmers, dass die aktuelle Große Koalition entgegen den veröffentlichten Zielsetzungen eine erschreckend mittelstandsbelastende Politik umsetze. Dies betrifft z.B. rückwärtsgewandte Entwicklungen im Arbeitsrecht, Bürokratiemonster wie „Mindestlohneinhaltungsbeweisdokumentation“ und faktisch die fast nicht vorhandene Förderung der Nachwuchseliten, die in der nächsten Generation unser Land voranbringen sollen. Leider sei das Berufsbild „Selbstständiger“ in unserer Gesellschaft nicht mehr entsprechend repräsentiert, gefördert und anerkannt. Ich führte ein Beispiel aus meiner Berufserfahrung aus und MdB Klinge bestätigte, dass aus seiner Sicht die Ministerien mehr das Knowhow der Praxis verwenden müssten, z. B. die Logistiker einbinden und auf Praktiker hören sollten.

In Vaihingen bei Oberbürgermeister Gerd Maisch

Auf meiner Tour durch den Wahlkreis 13 besuchte ich den Vaihinger Oberbürgermeister Gerd Maisch. Begleitet wurde ich vom Bundestagskandidaten Oliver Martin und Stadträtin Helga Eberle.
Ich stellte meine Ziele vor und betonte, wie wichtig mir jeder einzelne Ort in meinem Wahlkreis ist, dessen Fläche ja recht groß ist - von Vaihingen über Bönnigheim bis Ditzingen.

Wichtige Themen waren dabei die Verkehrsentwicklung, bezahlbare Wohnungsbau in und um Vaihingen, die Entwicklung des örtlichen Gewerbes, sowie die Zukunft der Schulen und Kindergärten in Zeiten der Pandemie.

Einen breiten Raum nahm dabei das für die B 10 in Enzweihingen laufende Planfeststellungsverfahren ein. Gerd Maisch erläuterte, dass für Frühjahr 2021 der Planfeststellungsbeschluss, also die Baugenehmigung erwartete wird. Er hofft, dass es zu keinen Verzögerungen durch Klagen kommt, auszuschließen sind diese aber nicht.

Ich stimmte Gerd Maisch darin zu, dass der Bau des weiteren Parkhauses am Bahnhofs , wo es ca.1000 kostenfreie Parkplätze gibt, der Umwelt zu Gute kommt und bedauerte, dass gleichzeitig eine Ausdünnung der Fernverkehre geplant ist. Einen Ausbau der S-Bahn bis Vaihingen und Mühlacker halten wir alle für positiv und wünschenswert.

Das Thema Bildung und Betreuung, auch und gerade in Corona Zeiten, wurde ebenfalls im Gespräch vertieft. Gerd Maisch wies darauf hin, dass ab dem Jahr 2025 ein Rechtsanspruch auf die Ganztagsgrundschule kommen soll.
Sorgen bereitete der Gesprächsrunde die coronabedingte schwierige finanzielle Lage der Stadt, die erhebliche Rückgänge bei der Umsatzsteuer, der Gewerbesteuer und der Einkommensteuer zu verkraften hat.
Die Weiterentwicklung von geplanten Wohnbaugebieten, die Möglichkeit bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, und die Ausweisung notwendiger Gewerbegebiete waren Gesprächsthema.
Dann erkundigte ich mich nach der Ausstattung der Vaihinger Schulen mit Internet und der Zugangsmöglichkeit aller Schüler zum Homeschooling und begrüßte die Entscheidung des Gemeinderats, genügend iPads anzuschaffen, damit der Schulunterricht auch in Corona-Zeiten gewährleistet werden kann.

Sorgen bereitete uns allen die Entwicklung der Fußgängerzone, wobei ich ausdrücklich die Einstellung der Citymanagerin begrüßte verbunden mit der Hoffnung, dass der Einzelhandel und das Gewerbe in Vaihingen die Corona Pandemie mit all ihren Einschränkungen gut überstehen.

Zu Besuch in Ochsenbach bei Ortsvorsteher Dieter Baum

Im Rahmen meiner Gemeinde- und Stadtteiltour besuchte ich Ortsvorsteher Dieter Baum in Ochsenbach. Begleitet wurde ich dabei vom Vorsitzenden der FDP Vaihingen–Sachsenheim Kevin Metzger und  seiner Stellvertreterin Ulrike Laés.

 

Zunächst tauschten wir uns mit dem gebührenden Corona - Abstand in der Verwaltungsstelle über das neue Baugebiet, Infrastruktur, den Kindergarten mit seiner Zweigstelle in Häfnerhaslach und über die Diskussion um einen neuen Feuerwehrstandort aus.

 

Bei dem anschließendem Rundgang hat Ortsvorsteher Baum über die beschränkten Einkaufsmöglichkeiten mit Sorge berichtet: „Immerhin haben wir zwei Bauernläden in der Nachbarschaft, die sehr gut angenommen werden“.

 

Die Ortsdurchfahrt mit dem zunehmenden Schwerlastverkehr ist weiterhin ein großes Thema und nachts soll jetzt das Tempo auf 30 beschränkt werden. Als Mitglied des Landesfachausschusses Verkehr und Infrastruktur hatte ich zu diesem Thema eine Kleine Anfrage über die FDP-Fraktion im Landtag am 04. Juli 2019 mit der Drucksache 16/6490 eingereicht. Mein Ansatz: „ Wo ich unterstützen kann, mache ich das“. Die Rathaussanierung, Pfarrscheuer, Backhaus und Kelter waren beim Rundgang weitere interessante Themen.

 

Das Lebensmotto von Ortsvorsteher Baum gefällt mir: "Geht nicht, gibt`s nicht. Nur in vielen kleinen Schritten kommt man vorwärts“.

Zu Besuch bei Prof. Dr. Stefan Mecheels, Hohenstein Institute, in Bönnigheim

Mit Interesse und Aufgeschlossenheit erkundigte sich Prof. Stefan Mecheels, CEO der Hohenstein Institute in Bönnigheim, bei meinem Besuch nach meinem persönlichen Werdegang und nach meiner Motivation, bei der FDP Verantwortung zu übernehmen und mich um ein politisches Amt zu bewerben.

 

Nach 12 Jahren Bundeswehr hatte ich mich zunächst als Fuhrunternehmer selbstständig gemacht und wechselte anschließend zu einem großen Unternehmen, für das ich heute als Produktmanager für die Bereiche Ausbildung und Fortbildung bundesweit tätig bin.

 

Zu den Freien Demokraten kam ich durch meinen Schwager. Wichtig ist mir dass es keinen Fraktionszwang und keine ideologische Ausrichtung gibt. Mir liegt die „Politik für den Menschen“ am Herzen, motiviert werde ich auch durch meine Erfolge an der Parteibasis als langjähriger Vorsitzender des FDP Ortsverbandes.

 

Mit meinem Gastgeber war ich einig, dass heute zu wenige Politiker die Lebenswirklichkeit der Bürger durch eigene berufliche Erfahrung kennen. „Vor allem sitzen in allen Gremien von den Kommunalen bis in den Landtag und Bundestag zu wenige Unternehmer und Wirtschaftsfachleute“, ergänzte Mecheels.

 

Die Hohenstein Institute, ein Familienbetrieb in 3. Generation, sind akkreditiertes Prüflabor und Forschungsdienstleister. Sie fertigen textiltechnologische und chemische Prüfungen nach Standards an, zertifizieren gewerbliche Textilpflege, prüfen und entwickeln Passform von Bekleidung in 3D-Technik, ebenso Persönliche Schutzausrüstungen, erledigen Schadstoffprüfungen mit Umweltmanagement, um nur einige der Bereiche des breitgefächerten Leistungsspektrums zu nennen. In den letzten Jahrzehnten verlagerten sich Firmenstandorte zunehmend in amerikanische, asiatische und osteuropäische Länder. Die Dienstleistung folgte damit der Verlagerung der Produktionsstätten in diese Länder, insgesamt sind mittlerweile etwa 1.000 Mitarbeiter weltweit in allen bedeutenden Produktions- und Einkaufsregionen für Textilien tätig.

 

 

Im weiteren Gespräch wurden die Probleme von Politik und Wirtschaft durch die gravierenden Einbrüche in der Pandemie vertieft. Verbunden mit den teilweise existenzgefährdeten Rückgängen bei großen und kleineren Unternehmen sowie Selbstständigen war die Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland.

In Roßwag sind wichtige Themen abgeschlossen oder in Planung

Im Roßwager Rathaus traf ich mich kürzlich mit Ortsvorsteher Rolf Allmendinger und seinem Stellvertreter Hans-Joachim Stork. Auf meiner Rundreise durch alle Städte und Gemeinden meines Wahlbezirks möchte ich die aktuellen Themen vor Ort erfahren.

 

Das Neubaugebiet Weinring VII ist wichtig für die Weiterentwicklung des Ortes. Als Folge wieder steigender Geburtenzahlen wird aktuell der Kindergarten umgebaut und erweitert. Dadurch wird die Grundschule besser ausgelastet, und die Vereine bekommen Nachwuchs an Eltern und Kindern. Zitzmann bekräftigte, dass die FDP Fraktion im Landtag zum Erhalt der kleinen örtlichen Grundschulen stehe: „Es ist zu befürchten, dass mit der Umsetzung der Ganztags-Grundschule ab 2024 mehrere kleine Schulen zusammengefasst werden sollen.“

 

Ein wichtiges Thema, dessen Lösung sich jetzt abzeichnet, ist der Neubau der Feuerwache. „Das jetzige Gebäude entspricht bereits seit Langem nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben“, erklärte der Ortsvorsteher. Die Feuerwehr von Roßwag hätte keine Nachwuchssorgen. Das liegt auch an der Jugendarbeit im Spielmannszug, der einzigartig in der Stadt ist. Zur Frage des Landtagskandidaten, ob betreutes Wohnen in Roßwag geplant sei, meinte Allmendinger, dass es noch vorwiegend funktionierende Familienverbände für die Versorgung der Senioren in Roßwag gäbe, „ aber eine Sozialstation vor Ort zur Unterstützung der pflegenden Familienangehörigen, wäre ideal“.

 

Ein seit Jahren bestehendes Problem, das mit zunehmendem Fahrradtourismus auf dem Enztalradweg an Dringlichkeit gewinnt, ist die zweifache Querung der Kreisstraße am Ortsausgang Richtung Vaihingen. Für diese gefährliche Verkehrssituation wurden alternative Planungen  zur Verlegung des Enztalradwegs an der neuen Kelter entlang entwickelt. Naturschutz bzw. ein teurer Brückenbau machen die Entscheidung kompliziert. Aus Sicht der Roßwager hat diese Baumaßnahme Vorrang vor einem nächsten Teilabschnitt des Bahnradweges. Die anwesenden Kommunalpolitiker waren sich darin einig, dass die Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt und die Anbindung der Ortsteile untereinander im weiteren Ausbau des Vaihinger Radwegenetzes Priorität haben müsse.

 

Als Mitglied des FDP Landesausschusses Verkehr und Infrastruktur erkundigte ich mich nach weiteren Verkehrsproblemen im Ort. Schon seit vielen Jahren gilt im ganzen Ort Tempo 30. Außer im Teilabschnitt der Kreisstraße Mühlhäuser Straße und Manfred Behr Straße. Für Schüler und Ältere wäre es hilfreich, Zebrastreifen einzurichten, nämlich an der Kreuzung vor dem Rathaus und im Bereich Bushaltestelle/Sport und Kulturhalle. Hier sind jedoch weitere Maßnahmen wegen gesetzlicher Mindestanforderungen leider aktuell nicht möglich.

 

 

Mit Spannung wird von allen die Planung der Gartenschau erwartet. Ortsvorsteher und Ortschaftsrat erhoffen sich eine aktive Einbeziehung ihres Ortsteils und eine Aufwertung der Kulturlandschaft an der Enz – von Roßwag bis Enzweihingen.

Eberdingen: Ausbau der Hemminger Straße in Hochdorf sträflich vernachlässigt

Die Rundreise durch meinen Wahlkreis führte mich vor kurzem in die Dreiergemeinde Eberdingen. Dabei wurde ich von Kreis- und Stadträtin Helga Eberle begleitet. Bürgermeister Peter Schäfer nahm sich ausführlich Zeit, uns auf den aktuellen Stand der örtlichen Themen zu bringen. Als ehemaliger FDP Ortsverbandsvorsitzender kenne ich Nußdorf, Hochdorf und Eberdingen von früheren Ortsbegehungen und vielen Vor-Ort-Terminen.

 

„Eberdingen geht es gut“, begann Bürgermeister Schäfer, „die Gemeinde ist schuldenfrei, der Zuzug ist zufriedenstellend.“ Die Renovierungsplanung für das Keltenmuseum entwickelt sich; der Verpflichtung, Baugebiete zu erschließen und bezahlbaren Wohnungen zu errichten, sei man nachgekommen; an der Erweiterung des Gewerbegebiets im Bestand bleibe man dran.

 

Bürgermeister Schäfer machte jedoch seine Verärgerung sehr deutlich, dass das Land BW den Ausbau der Hemminger Straße sträflich vernachlässige. Hier handelt es sich um 500 m Landesstraße am Ortsausgang von Hochdorf, die über keinen Gehweg und keine Beleuchtung verfügt und sehr gefährlich für Fußgänger, Radfahrer sowie für Autofahrer ist. Die Gemeinde sei dadurch auch im Ausbau von Versorgungsleitungen behindert worden. Ich bin auch Mitglied im FDP Landesauschuss Verkehr und Infrastruktur und nehme das dringliche Anliegen dorthin mit.

 

Dann kam ich auf die Schaffung von Wohnraum zu sprechen, der insbesondere für jüngere und einkommensschwache Einwohner bezahlbar ist. Bürgermeister Schäfer berichtete, dass sich die Kommune mit Hilfe des Landeswohnungsbauprogramms für die städtebauliche Erneuerung, besonders für die Sanierung alter Gebäude einsetzt. In Nußdorf soll ein Neubaugebiet mit Reihenhäusern und Mehrfamilienhäusern entstehen. Mieter der geförderten Wohnungen können Personen mit Wohnungsberechtigungsschein werden.

 

„Wie ist der aktuelle Stand der Hochwasserschutzplanungen im Strudelbachtal?“ wollte ich dann wissen. Nach einem über 20 Jahre währenden „komplexen Vorgang“ soll mit dem 9 m hohen Dammbauwerk begonnen werden, war die Antwort.

 

Nach einer weiteren lebhaften Diskussion über die Digitalisierung der Schulen, über Voraussetzungen und Förderprogramme, endete das interessante Gespräch. Helga Eberle und ich waren mit Bürgermeister Schäfer einig: “Bei der Ausstattung mit Endgeräten sowie bei der Fortbildung und dem Ausbau des Personals müssen die Folgekosten für die Gemeinde immer genau mitbetrachtet werden.“

Korntal-Münchingen: Verbesserungen beim ÖPNV gewünscht

Zu Besuch bei Bürgermeister Dr. Joachim Wolf

 

Bei meiner Bürgermeistertour im Wahlkreis Vaihingen besuchte ich vor kurzem Bürgermeister Dr. Joachim Wolf in Korntal-Münchingen. In angenehmer Atmosphäre wurden dabei verschiedene Themen angesprochen.

 

Wie in allen Gemeinden steht die Bewältigung und der Umgang mit der Corona Pandemie auch im Rathaus in Korntal-Münchingen im Vordergrund. Angesichts der steigenden Infektionszahlen stehen die Gemeinden vor großen Herausforderungen, die Auswirkungen auf den kommunalen Haushalt werden in den kommenden Jahren zu spüren sein. 

 

Besonderes interessiert mich die Wohnraumsituation. “Die Nachfrage nach Wohnraum ist auch in Korntal-Münchingen groß“, so der Rathauschef. Im gesamten Stadtgebiet haben die Entscheidungsträger Neubaugebiete auszuweisen, die auch bereits in der Umsetzung sind. Dies bringt Bevölkerungswachstum mit sich, aber auch eine Zunahme von Verkehr und Investitionen in die Infrastruktur. Die Stadt bietet in hohem Maß Betreuungsplätze in Kitas an, Kernzeit und Hortbetreuung werden als Freiwilligkeitsleistung zur Verfügung gestellt und von den Eltern gut angenommen.

 

Ein wichtiges Thema war für Bürgermeister Wolf der ÖPNV. Nicht zufriedenstellend ist die Tatsache, dass der Stadtteil Kallenberg schlecht angebunden ist. Kurzfristig ist keine Lösung in Sicht, darf aber nicht aus den Augen verloren werden, da auch dieser Stadtteil beständig wächst. Die Stadt unterhält zwar einen Bürgerbus, dieser darf allerdings nur in den Stadtteilen fahren und nicht von Stadtteil zu Stadtteil.

 

 

Durch mein Amt als Stadtrat in Vaihingen an der Enz und als Mitglied im Landesfachausschuss für Verkehr und Infrastruktur sind mir die beiden Themen - Anbindung an den ÖPNV und Bürgerbus - gut bekannt, und ich werde sie weiter verfolgen.

Schwieberdingen: Positive Entwicklung der Gewerbegebiete

In Schwieberdingen war ich zu Besuch bei Bürgermeister Nico Lauxmann . Das Gespräch fand nach den Corona Regeln in gebührendem Abstand statt. Diese Besuche in den Gemeinden meines Wahlkreises sind mir wichtig, um zu erfahren, wo der Schuh drückt bzw. welche Themen von besonderer Bedeutung sind.

 

Gesprächsbeherrschend war zunächst die Corona Pandemie. Die stark steigenden Infektionszahlen stellen auch die Schwieberdinger Verwaltung vor große Herausforderungen.

 

Zuversichtlich schaut Lauxmann auf die Entwicklung der Gewerbegebiete in der Gemeinde. Mit dem Bürgerentscheid im letzten Jahr hat er Rückendeckung durch die Bevölkerung und somit die Möglichkeit geschaffen, dass sich Betriebe ansiedeln können.

 

Der ÖPNV ist auch in Schwieberdingen ein Thema, „die bessere Anbindung der Fa. Bosch muss sichergestellt werden“, so Lauxmann.

 

Nach dem Gespräch verabschiedete ich mich mit der Zusage, im Falle meiner Wahl im Landtag die Belange aller Städte und Gemeinden im Wahlkreis Vaihingen zu vertreten. 

Sersheim wünscht sich Verbesserungen beim ÖPNV

Bürgermeister Scholz (links im Bild) und Roland Zitzmann mit freundlichen Hinweis zur Einhaltung der „AHA-Regel“: Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Atemmaske und:  wenn möglich bitte so gut lüften wie im Sitzungssaal des Sersheimer Rathauses
Bürgermeister Scholz (links im Bild) und Roland Zitzmann mit freundlichen Hinweis zur Einhaltung der „AHA-Regel“: Abstand halten – Hygieneregeln beachten – Atemmaske und: wenn möglich bitte so gut lüften wie im Sitzungssaal des Sersheimer Rathauses

Meine Rundreise durch den Wahlkreis führte mich jetzt in die Mettertalgemeinde Sersheim, meinen Nachbarort. Bürgermeister Jürgen Scholz nahm sich ausführlich Zeit, um mich über die wichtigsten Themen des Ortes auf den aktuellen Stand zu bringen. Schon in den letzten Jahren war ich durch meine Ortsverbandsarbeit häufig in Sersheim zu Terminen, und so konnte Bürgermeister Scholz den Gedankenaustausch gleich nahtlos fortsetzen.

 

Angesichts der sehr stark ansteigenden Infektionszahlen ist die Corona-Situation in Gemeinde und Land für jede Verwaltung eine Herausforderung. Das Land versuche sicherlich, so gut zu helfen wie möglich, aber vor Ort müssen wir „die Probleme mit Bordmitteln beheben“ so Scholz, der im Dezember diesen Jahres sein 30-jähriges Dienstjubiläum als Bürgermeister feiern wird.

 

Die Auswirkungen der Pandemie treffen den Gemeindehaushalt. Von Gewinnabführungsverträgen betroffen würde sich der Sersheimer Bürgermeister mehr Europäische Koordination bei steuerlichen Regelungen für Unternehmen wünschen. Eine Veränderung dahin, dass mehr Steuern am Wertschöpfungspunkt fällig werden sollten und nicht nur am oftmals fernen Konzernsitz. Als Vaihinger Gemeinderat stimme ich mit Jürgen Scholz darin überein, dass auch das Land nicht jeden Wegfall von Gewerbesteuer voll umfänglich kompensieren kann und dass die Folgejahre 2021 und 2022 für die kommunalen Haushalte die eigentlich schwierigen werden.

 

Jürgen Scholz kann bekanntlich beim Thema Nahverkehr sehr emotional werden. Auf das Verkehrskonzept des grünen Landesverkehrsministers Hermann angesprochen kann der Sersheimer Schultes seine berechtige Verärgerung nicht mehr zurückhalten. Von Totalversagen und Bürgerferne der grün-schwarzen Landesregierung ist die Rede und das teilweise leere Parkhaus am Vaihinger Bahnhof und leere Parkflächen am Sersheim Bahnhof beweisen, dass die Pendler hier längst für sich entschieden haben. Die Corona-bedingte Notwendigkeit von Homeoffice komme da vielen mehr als gelegen, der Bahn leider den Rücken zuzuwenden.

 

Meine Meinung ist klar: „Hier muss der nächste Landtag ab 2021 entschieden gegensteuern .Dass unter einer grün geführten Landesregierung der ÖPNV derart unattraktiv werden würde, ist ein Schlag ins Gesicht aller, die sich seit Jahren bemühen, umweltbewusst am Verkehr teilzuhaben.“

 

Mit einiger Zufriedenheit blickt Scholz allerdings auf das im Ort Erreichte. Gemeinsam mit dem Gemeinderat, der in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung Herausragendes für die Entwicklung des Ortes leiste, wurden viele Baumaßnahmen bereits umgesetzt oder befinden sich derzeit in der Realisierung. Von wichtigen Klausurtagungen und fruchtbaren Diskussionen zwischen Verwaltung und den Bürgervertretern berichtet Scholz. Aber: entscheidend sei für ihn, was hinten rauskommt - dass sich also Positives für den Ort und seine Bürger umsetzen lässt. Die Modernisierung der Talstraße, des Marktes oder die im Frühjahr anstehenden Entscheidungen zur Quartiersentwicklung „Vaihinger Straße“ nennt Scholz beispielhaft.

 

Ebenso wichtig ist ihm aber auch, dass die Gemeinde mit erheblichem finanziellen Aufwand von mehreren Millionen Euro weiteren Wohnraum im Ort geschaffen hat. Darunter sind auch mehrere Wohnungen, die zu sozialverträglichen, reduzierten Mieten über einen mit dem Gemeinderat vereinbarten Verteilschlüssel an sozial schwächere Familien vergeben werden. „Doch der Bedarf ist leider erheblich größer als das Angebot, das wir machen können,“ so Jürgen Scholz.

Zu Besuch beim Ditzinger OB Michael Makurath

Landtagskandidat Roland Zitzmann, OB Michael Makurath, Zweitkandidat für den Landtag Patrick Maier
Landtagskandidat Roland Zitzmann, OB Michael Makurath, Zweitkandidat für den Landtag Patrick Maier

Schwerpunkte des offenen Gesprächs waren der Verkehr, die Wohnsituation und die Bildung in Ditzingen sowie die aktuellen Themen wie Corona oder der Klimaschutz. Einig war sich die Runde, dass die Umfahrung in Heimerdingen dringend erforderlich sei, ebenso der Ausbau der Siemensstraße. Erfreulich sei, dass es Fortschritte gebe in der Entwicklung neuer Wohngebiete in allen Stadtteilen. Damit könne die Wohnsituation entspannt werden.

Die Stadt leiste sehr viel bei der Bereitstellung von Kita-Plätzen. Eine der Herausforderungen sei es, die Kapazitäten so zu erweitern, dass die Wünsche der Eltern erfüllt werden können. Hinzu komme, dass es nicht gelinge, alle offenen Erzieher-Stellen wirklich zu besetzen. Bei den Schulen sei es wichtig, die Breitbandversorgung bereitzustellen und die Gelder aus dem Bildungspakt zügig zu verwenden.

 

Die Freien Demokraten wollen die Modernisierung unseres Landes voranbringen, damit wir bei der Bildung oder dem Klimaschutz durch zielgerichtete Maßnahmen wirkliche Fortschritte erreichen. Patrick Maier bemerkte, die Maßnahmen zur Stützung der Wirtschaft in der Corona-Pandemie müssten endlich durch Entbürokratisierung und die Verschlankung von Planungs- und Verwaltungsprozessen ergänzt werden. Wichtig sei es, die Chancen zu sehen und mit Zuversicht die Herausforderungen anzugehen.

Vorbildliche Pandemiebewältigung in Sachsenheim

FDP Gemeinderat Karl Willig, Bürgermeister Holger Albrich, FDP Bundestagskandidat Marcel Distl, FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann
FDP Gemeinderat Karl Willig, Bürgermeister Holger Albrich, FDP Bundestagskandidat Marcel Distl, FDP Landtagskandidat Roland Zitzmann

 

Zu Besuch im renovierten Wasserschloss

Vor kurzem stellte ich mich bei Bürgermeister Holger Albrich im neu fertiggestellten Wasserschloss in Sachsenheim vor und informierte mich über aktuelle für die Kommune relevante Themen. Begleitet wurde ich hierbei von FDP Gemeinderat Karl Willig sowie Marcel Distl, dem Bundestagskandidaten der FDP im Wahlkreis 266 Neckar-Zaber. Thematisiert wurden bei dem Besuch neben der allumfassenden Corona-Pandemie unter anderem die Diskussion über die neue Feuerwache im Kirbachtal und die Situation der Kinderbetreuung, wo Sachsenheim mit Erweiterungen und Neubauten auf einem guten Weg sei. Auch die Wohnsituation wurde mit Diskussionen über neue Baugebiete in den Ortsteilen Kleinsachsenheim, Ochsenbach und Häfnerhaslach angeschnitten. Verkehrspolitische Themen wie die Verlängerung der S5 sowie der Ausbau des ÖPNV im Allgemeinen standen ebenfalls auf der Agenda.

 

Der Umzug der Verwaltung ins Wasserschloss sei trotz pandemie-bedingter Einschränkungen problemlos über die Bühne gegangen. Die Reaktion der Verwaltung auf die Auswirkungen der Pandemie ist lobenswert: „Mit der Bezuschussung von Einkaufsgutscheinen in Höhe von 20 Prozent konnte ein starkes Signal zur Unterstützung der örtlichen Firmen ausgesendet werden. Zudem wurden große Anstrengungen getätigt, um den Schülerinnen und Schülern am Vollschulstandort Sachsenheim einen Präsenzunterricht zu ermöglichen. Gleiches gilt für die Kindertagesstätten in Sachsenheim. Mit telefonischer Unterstützung für Seniorinnen und Senioren bei der erforderlichen Online-Buchung für das Schloss-Freibad wurde ebenfalls ein toller Beitrag geleistet. So kann man abschließend sagen: In Sachsenheim kümmert man sich vorbildlich um die Belange von Jung und Alt in schwierigen Zeiten.“ 

Ortsrundgang in Riet mit Ortsvorsteherin Nicole Müller

Über das große Interesse und die Teilnahme von fünf Mitgliedern des Ortschaftsrates Riet und weiterer Bürger bei meinem Ortsrundgang durch Riet mit der Ortsvorsteherin Nicole Müller habe ich mehr sehr gefreut.

Ortsvorsteherin Nicole Müller zeigte die historischen Gebäude und Plätze, wo das Zusammenleben der Vereine und Nachbarschaften gepflegt werden kann, und sprach über den aktuellen Stand von ortsrelevanten Themen. Vom Backhäusle führt der Fußweg jetzt wie früher an der schön renovierten Mühle vorbei über den Strudelbachsteg zum Friedhof. Die Rieter freuen sich dort über die neue Ausstattung mit Gießkannenbaum und Karren. In naher Zukunft ist eine alternative Bestattungsform ähnlich eines Friedbaumes geplant.

„Wie wird Riet in der Stadt wahrgenommen?“ war eine berechtigte Frage angesichts der Tatsache, dass Riet nach Abschaffung der unechten Teilortswahl keinen Vertreter mehr im Gemeinderat hat. Ich sagte dazu: “Verwaltung und Gemeinderat sind der Gesamtstadt mit allen Ortsteilen verpflichtet und müssen ausgewogen entscheiden. Ortsvorsteherin Müller nimmt sehr regelmäßig an den Sitzungen teil und stellt so die Kommunikation mit Riet her.“ Außerdem nimmt die gesellschaftliche Bedeutung des Schlosses Riet durch die beiden Eigentümerfamilien deutlich zu, die Schloss und Garten behutsam für Feste und z.B. Trauungen öffnen und sich persönlich im Ort einbringen. Kristen Gräfin von Reischach wurde zur Stellvertreterin der Ortsvorsteherin gewählt.

Wünsche haben die Rieter auch: Neben dem Wassertretbecken könnte noch ein kleines Becken für Armgüsse entstehen. Das vor Jahren als Agenda Projekt entstandene Becken wird täglich ehrenamtlich durch Dieter Rempis und sein Team gepflegt und wurde zwischenzeitlich um Sportgeräte erweitert. Um eine ganz andere Größenordnung geht es bei der fälligen Renovierung der Strudelbachtalhalle, die in der Zeit der Eingemeindung Ende der 70er Jahre gebaut wurde: Beleuchtung, Boden, Brandschutz, Lüftungsanlagen sind marode. Vorher müssen wohl die Eigentumsverhältnisse und die Kostenverteilung zwischen Verein und Stadt geklärt werden.

Die bestehenden Planungen der Hochwasserschutzmaßnahmen im Strudelbachtal mussten aufgrund der neueren Planungen im Kreuzbachtal erneut überarbeitet werden. Hierbei besteht durchaus noch Klärungsbedarf bezüglich der Vereinbarkeit zwischen den Maßnahmen zum Hochwasserschutz sowie einer gewünschten Verlängerung des Sportplatzes des Sportvereins Riet.

 

Ein dringendes Thema ist der „Bürgerbus“. Besonders die Bürger von Riet sind auf eine flexible Beförderung angewiesen. Auch in der Kernstadt können Einwohner vom Wolfsberg, aus der Gerok-, Eichendorffstrasse und vom Rötenhardt Geschäfte und Ärzte nur per PKW erreichen. Ich berichtete, dass dieses Thema schon vielfältig diskutiert wurde und versprach, dran zu bleiben: „ Dafür eignen sich kleine, halbe Busse, nach Bedarf mit einem Anhänger für Personenverkehr, organisiert etwa als Rufbusse. Während die Linienbusse ihre Route durch die Ortschaften abfahren, könnten diese gezielt in die Kernstadt fahren, etwa zu Einkaufszentren, Ärztehäusern oder zum Gerokstift.“ 

Besuch in Bönnigheim bei Bürgermeister Albrecht Dautel

Vor ein paar Tagen war ich gemeinsam mit Marcel Distl, dem FDP-Bundestagskandidaten im Wahlkreis 266 Neckar-Zaber, zu Besuch beim Bönnigheimer Bürgermeister Albrecht Dautel. Wir wurden begleitet vom Ortsvorsitzenden Jürgen Appich und nutzten die Gelegenheit, um uns mit dem Rathauschef über aktuelle politische Themen für die Gemeinde auszutauschen.

 

Aufgrund der gegenwärtig omnipräsenten Corona-Pandemie ging es bei dem Besuch selbstverständlich zunächst um deren Auswirkungen auf die Gemeinde. Wir besprachen mit dem Schultes einen bunten Strauß an Themen von der aktuellen Situation der Kinderbetreuung unter Pandemie-Bedingungen, der digitalen Ausstattung der Schulen, der Vorbereitungen des Rathauses auf den Publikumsverkehr unter veränderten Bedingungen sowie die Situation des örtlichen Freibades in Zeiten des Corona-Sommers.

 

Die Verkehrssituation von Bönnigheim und den umliegenden Gemeinden wurde ebenfalls besprochen, unter anderem die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion im Landtag vom 04. Juli 2019 mit der Drucksache 16/6490 zum Thema Sanierungsbedarf der Ortsdurchfahrt in Bönnigheim. Nach der Antwort des zuständigen Ministeriums soll eine Umsetzung der Erhaltungsmaßnahmen 2019 / 2020 beginnen. Da werde ich ggf. nachhaken.

 

Bei unserem Besuch wurde deutlich, dass die Gemeinde Bönnigheim sich vorbildlich an die Pandemie-Bedingungen angepasst hat. Dies ist nicht zuletzt dem großen Engagement von Bürgermeister Dautel sowie seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu verdanken! Die Pandemie stellt aktuell alle politischen Ebenen vor große Herausforderungen. Umso schöner ist es zu sehen, dass trotz der allgegenwärtigen Einschränkungen in Bönnigheim ein halbwegs normales Alltagsleben zurückkehren konnte.

 

 

Wir danken Herrn Bürgermeister Dautel für den konstruktiven Austausch!

Der Bolzplatz als Spieloase - Ortsrundgang in Aurich

Bei der Führung durch den Vaihinger Ortsteil Aurich durch die Ortsvorsteherin Helga Eberle habe ich mich über das große Interesse der Auricher Bürgerinnen und Bürger gefreut, die uns begleiteten.

 

Treffpunkt war die Sporthalle, bei der  Ortsvorsteherin Helga Eberle zunächst einen allgemeinen Überblick über die in Aurich zur Zeit anstehenden Aufgaben gab. Sie verwies auf die stetig steigende Einwohnerzahl und freut sich darüber, dass es durch die Wiedereröffnung des Bioladens am Hof Braun künftig vor Ort wieder eine Einkaufsmöglichkeit gibt. Erfreut zeigte sie sich auch über die gelungene Gestaltung der neuen Gerätehütte des TSV, die gerade naturgerecht mit Holz verkleidet wird und demnächst eine Dachbegrünung erhält. Auch im Weiler wird aufgrund einer Spendenaktion verschiedener Auricher Mitbürger*innen noch im Herbst die Grillhütte hergerichtet, die Grillstelle neugefasst und eine Liegebank aufgestellt.

 

Am Ortsausgang Richtung Nußdorf sprach sie die Verkehrssituation an." Seit vielen Jahren fordert der Ortschaftsrat, dass Maßnahmen ergriffen werden, um die Geschwindigkeit der dort fahrenden Fahrzeuge zu reduzieren.“ Die Nußdorfer Straße dient den Grundschülern und Jugendlichen als Schulweg, und es ist für Eltern sehr beunruhigend, wenn die Richtung Nußdorf fahrenden Fahrzeuge zulässigerweise mit bis zu 70 Stundenkilometern an den Kindern vorbei fahren, ebenso die ortseinwärts fahrenden Fahrzeuge. Gemeinsam mit den anwesenden Bürgern stellte ich die Frage, ob das Ortsschild Richtung Nussdorf bis zur Einfahrt zur Halle hinaus versetzt und Tempo 30 angeordnet werden kann.

 

Das Problem mit zu hohen Geschwindigkeiten besteht auch am Ortsausgang von Aurich Richtung Vaihingen. Hierzu konnte Ortsvorsteherin Eberle berichten, dass der Ortschaftsrat die Initiative von Auricher Bürgerinnen und Bürgern mit ihrer Forderung, mehr Verkehrssicherheit für Kinder und Fußgänger sowie Autofahrer in diesem Bereich einschließlich dem Bereich Römerstraße/Gottfried-Keller-Straße zu schaffen, ausdrücklich begrüßt und auch künftig in ihren Bemühungen unterstützt. Dafür will ich mich auch einsetzten. „Leider ist die Stadt Vaihingen nicht für den Bau des Kreisverkehrs zuständig. Sie ist jedoch nach dem Willen des Ortschaftsrats und vieler Auricher aufgefordert, sich bei den zuständigen Stellen mit Nachdruck für eine Verbesserung der Verkehrssituation einzusetzen.“

Erörtert wurde auch die Kindergartensituation, insbesondere die doch erhebliche Anzahl fehlender Plätze, für die eine Lösung gesucht wird.

Besonderes Interesse fand bei den Zuhörerinnen und Zuhörern die gestalterische Aufwertung des Kreuzbachs. Beginnend am Bürgerplatz bis zur Richthofenstraße soll der Kreuzbach freundlicher gestaltet werden. Die bereits jetzt vorhandenen Zugangsmöglichkeiten am Bolzplatz sollen schöner und zugänglicher werden. Eingriffe in den Bach selbst oder das Bachbett erfolgen nicht. Nach dem übereinstimmenden Willen des Ortschaftsrats hat selbstverständlich der Hochwasserschutz erste Priorität.

 

Die neue Brücke wurde besichtigt und auf dem Weg durch die Hirsauer Strasse Lösungsmöglichkeiten für die angespannte Parksituation im Ort diskutiert. Bewundert wurde der gelungene Umbau des Feuerwehrhauses.

Der Rundgang fand seinen Abschluss in der Auricher Halle. Dort wurden weitere Themen diskutiert.

 

„Das Amt einer Ortsvorsteherin umfasst vielfältige und oft zeitintensive Aufgaben. Ich danke Ortsvorsteherin Helga Eberle für den informativen Nachmittag und allen Anwesenden für die anregenden Gespräche."

 

 

 

Horrheim - Jahrhundertealte Weinbaukultur lädt zum Wandern ein

In einem ausführlichen Rundgang zeigte mir die Horrheimer Ortsvorsteherin Anita Götz und weiteren Interessierten ihren Stadtteil. Ich selbst bin hier Neubürger und vor vier Jahren mit meiner Familie in ein Mehrgenerationenhaus in Horrheim gezogen hat. Als Stadtrat bin ich im Ortschaftsrat kooptiert und wollte gerne mehr über meinen Heimatort wissen. Im ersten Teil des Rundgangs wurde vieles der funktionierenden Infrastruktur des Ortes gesehen wie die Metterhalle mit dem Stadion, Schule und Kitaneubau. Über das Museum im Bärenturm, und an der Stadtmauer entlang ging es in den Historischen Teil Horrheims.

 

Bereits aus dem 15. Jahrhundert sind die alte Poststation und das Zollhäusle an der Metter, Zeugnisse der ehemaligen Bedeutung des Ortes. Gegenüber über die Metterbrücke geht es um die Zukunft des VOBA-Geländes. Hier sollte auf jeden Fall der Arzt bleiben können, im unteren Bereich wäre noch genügend Platz, um das Gesundheitsangebot zu erweitern. An der Metter entlang auf dem Grabenbrunnenweg erkennt man noch die großen Gehöfte und erahnt die Zehntscheuer, die durch einen Blitzschlag abgebrannt ist.

Die Alte Kelter wird zurzeit von Grund auf saniert, darauf sind die Horrheimer zu Recht stolz. Vaihingen als Stadt des Weines wird wieder ein Weinmuseum haben und Möglichkeiten für Präsentationen und Veranstaltungen. Auch der Friedhof ist schön angelegt, dort soll im Herbst die alte Friedhofsmauer, die sich langsam nach innen neigt, wieder instand gesetzt werden. Letzter Punkt war der einzige Brunnen in der Forellengasse. Er ist gerade zur Reparatur und sollte danach möglichst wieder zum Wasserpumpen genutzt werden, somit könnte wie früher das Gießwasser geschöpft werden.

In Horrheim gibt es viel Geschichte und Weinbaukultur zu entdecken; außer den beliebten Badeseen sorgen weitere Seen und Brunnen für Bewässerung. Interessant ist der „Untere See“, der von den Mönchen des Klosters Maulbronn als Karpfengewässer angelegt und erst 1900 abgelassen wurde. Vom Naturschutz Deutschland (Nabu) wurden die Grundstücke des ehemaligen Sees zurückgekauft und der See im Winter 1986/87 als Ausgleichsmaßnahme für die Bahnstrecke Mannheim-Stuttgart wieder hergestellt – so ist es auf der Infotafel zu lesen. Vorbei am Benzelsriedsee mit wunderschönen Seerosen ging es durch die Weinberge zum neugefassten Eselsbrunnen, der von einer höher liegenden Quelle gespeist wird. Da deren Schüttung sehr gering ist, müssen die Wengerter beim Füllen ihres Wassertanks eine „Eselsgeduld“ aufbringen.

 

Horrheim ist für Touristen attraktiv, dafür wurde ein Weinlehrpfad und ein Rebsortenpfad gleich bei der Rebflurbereinigung angelegt. Ein 3 km langer Rundweg windet sich bis zum Aussichtspunkt, von wo man einen wunderschönen Blick bis zum Stuttgarter Fernsehturm und zum Windrad Ingersheim hat. Von hier aus lohnt sich der Fußweg weiter zu einer Führung oder einer Andacht auf dem Klosterberg. Dazu gibt es auch Privatinitiative wie die neu eingerichtete Sitz- und Verweilecke vom Weingut Dieter Faigle. Später wird es hier Weinproben geben. Am Ende der langen Tour konnten wir einen kühlen Prosecco genießen. Was für ein schöner Abschluss!

mehr lesen

Rundgang durch Horrheim - Ein Stadtteil mit Tradition und zukunftssicheren Optionen

mehr lesen

Roland Zitzmann unterstützt Unmut der Pflegekräfte wegen Nicht-Auszahlung der "Corona-Prämie"

Roland Zitzmann unterstützt die Krankenschwester Elisabeth Kachler aus Vaihingen bei Ihren Briefen an die Minister Spahn und Lucha wegen der zwar angekündigten aber nicht ausgezahlten „Corona-Prämie". 

Frau Kachler machte darin den Unmut der Krankenschwestern und Pfleger deutlich, für die es offensichtlich beim Lob bleiben soll. Dass nicht alle, die in diesen „systemrelevanten“ Berufen hart gearbeitet haben und ständig der möglichen Infizierung ausgesetzt waren, eine „Corona-Prämie“ bekommen sollen, empfinden sie als Ungerechtigkeit. Die 1500 € für alle Pflegekräfte waren von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zumindest missverständlich kommuniziert worden.

Roland Zitzmann unterstrich den unermüdlichen Einsatz von Elisabeth Kachler und ihren vielen Kollegen, den sie nicht nur während der Corona-Pandemie leisten.

Antrag für weitere Parkplätze am Vaihinger Bahnhof

Ein Anliegen der FDP-Fraktion im Vaihinger Gemeinderates ist es, dem vermehrten Umsteigen von Pendlern auf die Schiene mit ausreichend Parkplätzen Rechnung zu tragen. Daher haben wir einen Antrag eingebracht, der im Bereich der Unterführung der L1125 in nördliche Fahrtrichtung, ohne erheblichen Kostenaufwand weitere Parkplätze vorsieht.

Mehr Kurzzeitparkplätze für die Vaihinger Innenstadt

Die FDP-Fraktion beantragt Umwidmung von öffentlichen Parkplätzen in Kurzzeitparkplätze im Vaihinger Gemeinderat. Eine weitere Verbesserung der Parksituation soll damit in der Vaihinger Innenstadt geschaffen werden. Der Antrag sieht dabei die Umwidmung von drei öffentlichen Parkplätzen im Bereich der Heilbronner Straße in Kurzzeitparkplätze vor. Im Vordergrund steht die Nutzung der Parkscheibe bis maximal 15 Minuten. Auf ein Parkticket soll somit verzichtet werden. Mit diesem Antrag wird eine wirksame Abhilfe gegen das vermehrt beobachtete „wilde“ Parken geschaffen.

Roland Zitzmann gratuliert Marcel Distl zur Wahl als FDP-Kandidat für die Bundestagswahl 2021 im Wahlkreis Neckar-Zaber

Das gutgelaunte FDP-Team bei der Wahlkreiskonferenz in Lauffen am Freitag (von links): Roland Zitzmann (Kandidat Landtag WK Vaihingen), Christian Stumpf (Vorsitzender FDP-OV Region Marbach), Marcel Distl (Kandidat Bundestag WK Neckar-Zaber), Stefanie Knecht (Kandidatin Landtag WK Ludwigsburg), Oliver Martin (Kandidat Bundestag WK Ludwigsburg), Viola Noack (Vorsitzende FDP-Kreisverband Ludwigsburg), Michael Link, (MdB und Kandidat Bundestag WK Heilbronn)

Gratulation und Ehrung bei Hannelore und Peter Conradt

Foto: Hannelore und Peter Conradt zwischen FDP Generalsekretärin Judith Skudelny und dem Ortsvorsitzenden Roland Zitzmann
Foto: Hannelore und Peter Conradt zwischen FDP Generalsekretärin Judith Skudelny und dem Ortsvorsitzenden Roland Zitzmann

(dhZum 90. Geburtstag von Peter Conradt reihten sich FDP Generalsekretärin Judith Skudelny, der Ortsverbandsvorsitzende Roland Zitzmann und weitere Vorstandsmitglieder in die große Gruppe der Gratulanten ein. Geehrt wurde von ihnen ebenfalls seine Frau Hannelore, die seit 1975, also 40 Jahre Mitglied der FDP ist.


Peter Conradt wurde zum ersten Mal 1955 in den Kreistag des Landkreises Vaihingen  gewählt und gehörte nach der Kreisreform 1973 – 1982 dem Kreistag des LandkreisesLudwigsburg an. Für den Gemeinderat der Stadt Vaihingen hat er sich jedoch nie aufstellen lassen. Er wollte als Unternehmer nicht in Interessenskonflikte kommen.


Neben landes-, bundespolitischen und europäischen Themen verfolgt und fördert Ehepaar Conradt engagiert die Kommunalpolitik des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg, der sich auf weitere anregende Begegnungen mit dem Jubilaren und seiner Frau freut.

mehr lesen

Freies Parken am Vaihinger Bahnhof

Freies Parken am Vaihinger Bahnhof
 
(dh) Die Einführung von Parkgebühren steht aus Gründen der Überlastung der vorhandenen Parkflächen und der dadurch entstehenden Beeinträchtigung von Anwohnern und Landwirten wieder auf der Agenda im Vaihinger Rathaus. „Aufstockung des Parkhauses mit Zuschüssen vom Land BW, die nur bei Parkraumbewirtschaftung gewährt werden“, so lautet die einfache Schlussfolgerung. Die Vaihinger FDP ist nach wie vor aus verkehrspolitischen Gesichtspunkten sowie aus Gründen des Umweltschutzes gegen diese zu einfache Lösung. Wird der Bahnhof wegen der dadurch entstehenden Parkgebühren weniger genutzt und geht die Auslastung der Züge zurück, werden als Folge gute Verbindungen gefährdet. Niemand möchte auch wohl als Ausweichlösung noch mehr PKWs auf den Straßen. Vaihingen würde außerdem den großen Standortvorteil gefährden, den die Stadt durch den hochfrequentierten Bahnhof gewonnen hat; der Stadtteil Kleinglattbach konnte sich auch dadurch sprunghaft entwickeln.
Die Vaihinger Freien Demokraten entwickelten nach Ortsbegehungen und Recherchen im vergangenen Jahr ein schlüssiges Konzept – z.B. Ausbau von weiteren städtischen Flächen am Bahnhof statt Aufstockung des Parkhauses oder eine enge Parkraumkontrolle über Parkscheiben. Dieses wurde leider in der Untersuchung des von der Stadt beauftragten Institutes nicht berücksichtigt.
Um sich ein Stimmungsbild unter den Reisenden zu verschaffen, ging kürzlich der 1. Vorsitzende des FDP Ortsverbandes Vaihingen-Stromberg Roland Zitzmann mit einer Umfrage zur geplanten Gebührenerhebung an die Gleise. Die Antworten der Reisenden, die berufliche Pendler sind, drehten sich wie erwartet um die eigenen Kosten. Bei einigen, die wenig fahren oder nur zum Abholen kommen, war die Toleranz zur Einführung von Gebühren größer: „1 € pro Tag“ wurde genannt. Den Euro rechneten die Pendler auf 20 Tage im Monat bei 11 Monaten schnell auf 220 € hoch, die zu ihrer Fahrkarte und Benzin dazukämen. Und „Wenn ich zahlen muss, dann will ich auch meinen garantierten Parkplatz“, hörte Zitzmann öfter. Und diese Garantie wird wohl niemand abgeben können.
mehr lesen 0 Kommentare

Vaihinger Krankenhaus

13.05.2015 - Leserbrief in der Vaihinger Kreiszeitung.


Verratene Vaihinger

Zu "Fundstück I" und "Fundstück II" in der Rubrik "Unterm Kaltenstein" vom 8. Mai: Keine zwei Wochen, nachdem am 24. April die Quasi-Schließung des Vaihinger Krankenhauses mit einem noch nicht genehmigten Modell von sechs Tagesbetten vom Kreistag beschlossen wurde, müssen die Vaihinger der Presse Folgendes entnehmen: Im Bereich der Kliniken Holding wird das Krankenhaus in Bretten, das von der Schließung bedroht war, für 59 Millionen Euro neu gebaut. Die Klinik in Mühlacker erhält elf Millionen für Sanierungen und das Klinikum Ludwigsburg 25 Millionen für den Ausbau durch das Land Baden-Württemberg. Die Pläne für den Neubau am Krankenhaus Marbach liegen vor, die Millionen-Investitionen wurden den Kreistagsmitgliedern noch nicht bekanntgegeben. Das perfekte Timing von Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD), Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Geschäftsführer Prof. Martin und Landrat Dr. Haas ist gelungen! 

Erst das Bauernopfer Vaihinger Krankenhaus unter Dach und Fach bringen, dann die Veröffentlichung des Millionen-Ausbaus. Wie viel hat die Landtags- und Kreistagsfraktion der Grünen von dem Millionen-Zuschuss gewusst? Hat doch der Grünen-Landtagsabgeordnete Markus Rösler auf der Mittwochsdemo am 22. April davon berichtet, wie vehement er sich für die Verschiebung der Kreistagsentscheidung von April auf Juli eingesetzt aber nichts erreicht hätte! Wie viel war der Grünen-Kreistagsfraktion bekannt, die einstimmig gegen das Vaihinger Modell gestimmt hat? Wie viel war der SPD-Kreistagsfraktion bekannt, die nahezu einstimmig dagegen war? Das Timing wäre bei einer Verschiebung des Kreistagsbeschlusses geplatzt, die Einsparungen in Vahingen hätten angesichts der Millionen-Investitionen in die anderen Krankenhäuser der Holding so nicht mehr vermittelt werden können. Die enttäuschten und verratenen Vaihinger wären möglicherweise mit ihren 12 000 Unterstützern zum Sitzstreik nach Ludwigsburg gefahren. Das wurde durch ein perfektes Timing verhindert. Bei der VKZ-Redaktion bedankt sich die Initiative für den Erhalt des Vaihinger Krankenhauses für alle mutige Aufklärung und Information.

Roland Zitzmann, Vaihingen

mehr lesen 0 Kommentare

Roland Zitzmann gewählt

Auf ihrer Wahlkreiskonferenz am 4. März 2015 in Kleinglattbach nominierte die FDP den 51jährigen Vaihinger Fuhrpark Manager Roland Zitzmann für die Landtagswahl 2016 einstimmig als ihren Kandidaten im Wahlkreis 13 – Vaihingen. Er ist Vorsitzender der FDP in Vaihingen und stellvertretender Kreisvorsitzender.

Als Zweitkandidatin stellten die Freie Demokraten die 21jährige Studentin Lina Wagner aus Ditzingen auf.

Roland Zitzmann sprach sich bei seiner Vorstellung für mehr Handwerker, Unternehmer und Arbeitnehmer im Landtag aus. Sein Leitbild: Aufstieg durch Leistung, was er durch seinen beruflichen Werdegang vorlebt. Vom Landschaftsgärtner, Bundeswehr und Transportunternehmer bis hin zum Logistiger und regionalverantwortlichen Fuhrpark Manager.

Für ihn ist Bürgernähe wichtig. Eine Politik der man glauben kann und die Vertrauen rechtfertigt gestaltet er gerade aktiv mit der Aktion zum Erhalt des Vaihinger Krankenhauses. Auch Bildungspolitik, Verbesserung der Infrastruktur und Wirtschaftspolitik ist ihm wichtig.

Er tritt für eine Freiheit mit Verantwortung ein, denn wirtschaftliche Freiheit bildet die Grundlage für ausgeübte soziale Verantwortung. „Die Finanzierung von staatlichen Vorhaben kann nur mit einer funktionierenden Wirtschaft erfolgen. Ohne Steuereinnahmen lässt sich kein kommunales Gemeinwohl organisieren und finanzieren“, so Roland Zitzmann.

Die Freie Demokraten kämpfen 2016 mit ihm um den erfolgreichen Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg und um eine Regierungsbeteiligung. Denn aus der Verantwortung heraus sind die Möglichkeiten für eine bessere Politik umfassender.

Quelle: Pressemitteilung FDP KV Ludwigsburg

mehr lesen 3 Kommentare