Forstwirtschaftliche Nutzung gut für die Umwelt

Meine Gemeinde- und Stadtteiltour führte mich dieses Mal nach Heimerdingen zu Ortsvorsteher Bernhard Arzt. Begleitet wurde er dabei vom FDP-Bundestagsabgeordneten Dr. Christoph Hoffmann, Zweitkandidat Patrick Maier sowie FDP-Gemeinderat Horst Ludewig.

Passend zum beruflichen Hintergrund der Teilnehmer – Bernhardt Arzt und Dr. Christoph Hoffmann sind beide Forstwirte und ich selbst absolvierte vor meiner Zeit als Bundeswehrsoldat eine Ausbildung zum Landschaftsgärtner – fuhren wir zunächst in den Heimerdinger Forst um uns über den Zustand des Waldes auszutauschen.

Herrn Dr. Hoffmann und Herrn Arzt bereitete dabei vor allem die Trockenheit der letzten Jahre große Sorgen, und auf meine Frage merkte Herr Arzt an, dass in Heimerdingen anstatt Buchen und Fichten bereits vermehrt trockenheitstolerante Baumarten wie Kirsch-, Douglasien- und sogar Zedernbäume gepflanzt werden. In Bezug auf die Nutzung des Waldes als CO2-Senke klärten Herr Dr. Hoffmann und Herr Arzt uns darüber auf, dass eine forstwirtschaftliche Nutzung mehr CO2 bindet als ein sog. naturbelassener Wald, da der Kohlenstoff im entnommenen Holz der Atmosphäre über Jahrhunderte entnommen wird. Diesbezüglich seien auch Umwidmungen im Rahmen der Ausgleichsflächen kritisch zu bewerten.

Im Anschluss besichtigten wir den Standort der zukünftigen Umgehungsstraße in Heimerdingen, die schon seit langem geplant ist, mit deren Bau jedoch aus vielerlei Gründen noch nicht begonnen wurde. Hier zeigte Herr Arzt sich zuversichtlich, dass der Bau in den nächsten Jahren beginnen werde, da der Bebauungsplan nun fertiggestellt und so bürokratische Hürden aus dem Weg geräumt seien.

 

Ich bedankte mich bei den Anwesenden für den informativen Rundgang und versprach, mich im Fall meiner Wahl im Landtag für die Belange Heimerdingens einzusetzen.