Zu Besuch bei Prof. Dr. Stefan Mecheels, Hohenstein Institute, in Bönnigheim

Mit Interesse und Aufgeschlossenheit erkundigte sich Prof. Stefan Mecheels, CEO der Hohenstein Institute in Bönnigheim, bei meinem Besuch nach meinem persönlichen Werdegang und nach meiner Motivation, bei der FDP Verantwortung zu übernehmen und mich um ein politisches Amt zu bewerben.

 

Nach 12 Jahren Bundeswehr hatte ich mich zunächst als Fuhrunternehmer selbstständig gemacht und wechselte anschließend zu einem großen Unternehmen, für das ich heute als Produktmanager für die Bereiche Ausbildung und Fortbildung bundesweit tätig bin.

 

Zu den Freien Demokraten kam ich durch meinen Schwager. Wichtig ist mir dass es keinen Fraktionszwang und keine ideologische Ausrichtung gibt. Mir liegt die „Politik für den Menschen“ am Herzen, motiviert werde ich auch durch meine Erfolge an der Parteibasis als langjähriger Vorsitzender des FDP Ortsverbandes.

 

Mit meinem Gastgeber war ich einig, dass heute zu wenige Politiker die Lebenswirklichkeit der Bürger durch eigene berufliche Erfahrung kennen. „Vor allem sitzen in allen Gremien von den Kommunalen bis in den Landtag und Bundestag zu wenige Unternehmer und Wirtschaftsfachleute“, ergänzte Mecheels.

 

Die Hohenstein Institute, ein Familienbetrieb in 3. Generation, sind akkreditiertes Prüflabor und Forschungsdienstleister. Sie fertigen textiltechnologische und chemische Prüfungen nach Standards an, zertifizieren gewerbliche Textilpflege, prüfen und entwickeln Passform von Bekleidung in 3D-Technik, ebenso Persönliche Schutzausrüstungen, erledigen Schadstoffprüfungen mit Umweltmanagement, um nur einige der Bereiche des breitgefächerten Leistungsspektrums zu nennen. In den letzten Jahrzehnten verlagerten sich Firmenstandorte zunehmend in amerikanische, asiatische und osteuropäische Länder. Die Dienstleistung folgte damit der Verlagerung der Produktionsstätten in diese Länder, insgesamt sind mittlerweile etwa 1.000 Mitarbeiter weltweit in allen bedeutenden Produktions- und Einkaufsregionen für Textilien tätig.

 

 

Im weiteren Gespräch wurden die Probleme von Politik und Wirtschaft durch die gravierenden Einbrüche in der Pandemie vertieft. Verbunden mit den teilweise existenzgefährdeten Rückgängen bei großen und kleineren Unternehmen sowie Selbstständigen war die Sorge um den Wirtschaftsstandort Deutschland.