In Roßwag sind wichtige Themen abgeschlossen oder in Planung

Im Roßwager Rathaus traf ich mich kürzlich mit Ortsvorsteher Rolf Allmendinger und seinem Stellvertreter Hans-Joachim Stork. Auf meiner Rundreise durch alle Städte und Gemeinden meines Wahlbezirks möchte ich die aktuellen Themen vor Ort erfahren.

 

Das Neubaugebiet Weinring VII ist wichtig für die Weiterentwicklung des Ortes. Als Folge wieder steigender Geburtenzahlen wird aktuell der Kindergarten umgebaut und erweitert. Dadurch wird die Grundschule besser ausgelastet, und die Vereine bekommen Nachwuchs an Eltern und Kindern. Zitzmann bekräftigte, dass die FDP Fraktion im Landtag zum Erhalt der kleinen örtlichen Grundschulen stehe: „Es ist zu befürchten, dass mit der Umsetzung der Ganztags-Grundschule ab 2024 mehrere kleine Schulen zusammengefasst werden sollen.“

 

Ein wichtiges Thema, dessen Lösung sich jetzt abzeichnet, ist der Neubau der Feuerwache. „Das jetzige Gebäude entspricht bereits seit Langem nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben“, erklärte der Ortsvorsteher. Die Feuerwehr von Roßwag hätte keine Nachwuchssorgen. Das liegt auch an der Jugendarbeit im Spielmannszug, der einzigartig in der Stadt ist. Zur Frage des Landtagskandidaten, ob betreutes Wohnen in Roßwag geplant sei, meinte Allmendinger, dass es noch vorwiegend funktionierende Familienverbände für die Versorgung der Senioren in Roßwag gäbe, „ aber eine Sozialstation vor Ort zur Unterstützung der pflegenden Familienangehörigen, wäre ideal“.

 

Ein seit Jahren bestehendes Problem, das mit zunehmendem Fahrradtourismus auf dem Enztalradweg an Dringlichkeit gewinnt, ist die zweifache Querung der Kreisstraße am Ortsausgang Richtung Vaihingen. Für diese gefährliche Verkehrssituation wurden alternative Planungen  zur Verlegung des Enztalradwegs an der neuen Kelter entlang entwickelt. Naturschutz bzw. ein teurer Brückenbau machen die Entscheidung kompliziert. Aus Sicht der Roßwager hat diese Baumaßnahme Vorrang vor einem nächsten Teilabschnitt des Bahnradweges. Die anwesenden Kommunalpolitiker waren sich darin einig, dass die Anbindung der Ortsteile an die Kernstadt und die Anbindung der Ortsteile untereinander im weiteren Ausbau des Vaihinger Radwegenetzes Priorität haben müsse.

 

Als Mitglied des FDP Landesausschusses Verkehr und Infrastruktur erkundigte ich mich nach weiteren Verkehrsproblemen im Ort. Schon seit vielen Jahren gilt im ganzen Ort Tempo 30. Außer im Teilabschnitt der Kreisstraße Mühlhäuser Straße und Manfred Behr Straße. Für Schüler und Ältere wäre es hilfreich, Zebrastreifen einzurichten, nämlich an der Kreuzung vor dem Rathaus und im Bereich Bushaltestelle/Sport und Kulturhalle. Hier sind jedoch weitere Maßnahmen wegen gesetzlicher Mindestanforderungen leider aktuell nicht möglich.

 

 

Mit Spannung wird von allen die Planung der Gartenschau erwartet. Ortsvorsteher und Ortschaftsrat erhoffen sich eine aktive Einbeziehung ihres Ortsteils und eine Aufwertung der Kulturlandschaft an der Enz – von Roßwag bis Enzweihingen.