Liberaler Leuchtturm aus dem Norden

Eintrag ins Goldene Buch der Stadt

 

Trotz Fasching hatte sich Gerlingens Bürgermeister Brenner Zeit genommen, der Fraktionsvorsitzenden der FDP in der Bremer Bürgerschaft, Lencke Steiner, am Faschingsdienstag seine Stadt Gerlingen vorzustellen. Begleitet wurde Frau Steiner vom FDP - Landtagskandidaten Roland Zitzmann und der Zweitkandidaten Lina Wagner. Die Gerlinger FDP - Vorsitzende Evmarie Bartolitius, Stadtrat Peter Zydel und der ehem. Bundestagsabgeordnete Dr. Wolfgang Weng komplettierten die liberale Delegation.

 

Bürgermeister Brenner erläuterte die Entwicklung der Stadt von einem Dorf am Rande Stuttgarts zur vitalen und wirtschaftsstarken Kleinstadt mit nahezu 20000 Einwohnern. Er zeigte die gute Infrastruktur ebenso auf wie die geglückte Industrieansiedlung und eine gelungene mittelständische Struktur der örtlichen Wirtschaft. Die Finanzkraft der Stadt werde nicht nur für notwendige Investitionen ausgegeben, sondern fließe auch auf vielerlei Art den Bürgern wieder zu. Er betonte, dass in vorausschauender Sorgfalt durch Gemeinderat und Verwaltung frühzeitig Unterkünfte für Flüchtlinge geschaffen worden seien, so dass bisher alle zugewiesenen Migranten menschenwürdig untergebracht werden konnten. Es sei allerdings zu spüren, dass die Kapazitäten nicht beliebig ausgebaut werden könnten.

 

Lencke Steiner, von Dr. Weng als „Liberaler Leuchtturm aus dem Norden“ bezeichnet, die mit ihrem überraschenden Wahlerfolg im vergangenen Jahr die FDP in Bremen nach längerer Pause wieder in die Bürgerschaft geführt hatte, konnte vielfältige Vergleiche zwischen Schwaben und der Hansestadt aufzeigen. Sie hob besonders heraus, dass im Wahlkampf auch zahlreiche Freie Demokraten aus Baden - Württemberg geholfen hatten. Etwas davon könne sie jetzt zurückgeben, indem sie die hiesigen Bürger von der Qualität und der Notwendigkeit der Freien Demokraten und des örtlichen Wahlkreiskandidaten Roland Zitzmann überzeuge. Ihr persönlicher politischer Einsatz gelte insbesondere der Förderung des Mittelstandes und von Existenzgründern. Die Struktur der Hansestadt Bremen sei besser als in der öffentlichen Meinung verankert, aber man sei dort nach langen Jahrzehnten sozialdemokratischer Regierungen sehr wenig beweglich und stark durch überzogene Bürokratie darin behindert, Chancen zu nutzen. Im Wettbewerb mit Hamburg ziehe man häufig den Kürzeren.

 

Zum Schluss des ausführlichen Gesprächs durfte sich Lencke Steiner in das Goldene Buch der Stadt eintragen, wobei sie - nach eigenen Worten - nach Hans - Dietrich Genscher, Klaus Kinkel und weiteren Spitzenpolitikern der FDP „in große Schuhe schlüpfen“ konnte.

 

 

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